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Airbus A400M
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Der Airbus A400M Atlas ist ein militĂ€risches Transportflugzeug von Airbus Defence and Space. Er ersetzt bzw. ergĂ€nzt in der Luftwaffe von sieben europĂ€ischen NATO-Staaten zunehmend den gröĂtenteils veralteten Bestand an taktischen Transportflugzeugen der Typen Transall C-160 und Lockheed C-130 Hercules. Er zeichnet sich gegenĂŒber diesen durch höhere Nutzlast, Transportvolumen, Geschwindigkeit und Reichweite aus und steigert damit die FĂ€higkeiten dieser Staaten im Bereich des strategischen Lufttransports. Der viermotorige Schulterdecker ist wie seine VorgĂ€nger mit Turboprop-Triebwerken und einer befahrbaren Heckrampe ausgestattet, kann von kurzen, unbefestigten Pisten operieren sowie Fallschirmspringer und Lasten aus der Luft absetzen. Zum Einsatzspektrum zĂ€hlen auch die Verwendungen als Lazarett- und Tankflugzeug.cite-ref-a400m-technik-3-0[3] Die fĂŒr das Projekt notwendige Neuentwicklung der Triebwerke EPI TP400-D6 ĂŒbernahm das eigens gegrĂŒndete Firmenkonsortium Europrop International.
Der nach jahrzehntelangen Vorplanungen im Jahr 2003 zwischen der Beschaffungsorganisation OCCAR und Airbus abgeschlossene Vertrag umfasste Entwicklung, Produktion und anfĂ€nglichen Support von 180 Maschinen zum Festpreis von 20 Milliarden Euro. Die Erstauslieferung war fĂŒr Oktober 2009 vorgesehen. Die Auftraggeber sind Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Spanien, TĂŒrkei und Vereinigtes Königreich. Als weitere Kunden kamen 2005 Malaysia sowie 2021 Kasachstan und Indonesien hinzu. Nach mehrfachen Verzögerungen fand der Erstflug am 11. Dezember 2009 statt. Im August 2013 ĂŒbernahmen die französischen StreitkrĂ€fte das erste Serienexemplar. Ende Dezember 2013 erfolgte der erste operative Einsatz, ein Flug nach Mali. Nach der TĂŒrkei und GroĂbritannien erhielt die deutsche Luftwaffe im Dezember 2014 als vierter Kunde ihre erste Maschine, 2015 folgte Malaysia, 2016 Spanien, 2020 Luxemburg und Belgien, 2024 Kasachstan und 2025 als zehnter Betreiber Indonesien.
Contents
âą Entwicklung
âą Anforderungen
⹠AnfÀnge
âą Seit 2000
âą Flugerprobung
âą Zulassung
âą Konstruktion
âą Antrieb
âą Laderaum
âą Selbstschutz
âą Produktion
âą Produktionsrate
âą Auslieferungen
âą Nutzer
⹠ZwischenfÀlle
âą Technische Daten
âą A400M im Film
âą Siehe auch
âą Literatur
âą Weblinks
âą Anmerkungen
âą Einzelnachweise
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Entwicklung
Anforderungen
Die A400M sollte den gestiegenen Anforderungen an militĂ€rische Lufttransportleistungen gerecht werden. Als taktischer und strategischer Transporter sollte der Airbus A400M durch hohe Reichweite, Geschwindigkeit und LadekapazitĂ€t, einen gerĂ€umigen Laderaum und flexible Einsatzmöglichkeiten den europĂ€ischen StreitkrĂ€ften die FĂ€higkeit geben, bei auftretenden inner- und auĂereuropĂ€ischen Krisen schnell zu reagieren und groĂe Mengen von Material und Personal zu verlegen. Neben den rein militĂ€rischen Aufgaben sollte das Flugzeug fĂŒr die Evakuierung und Rettung von StaatsbĂŒrgern und humanitĂ€re HilfseinsĂ€tze bereitstehen (siehe auch Petersberg-Aufgaben). GegenĂŒber den Typen, welche die A400M ersetzt, verdoppeln sich Nutzlast und Reichweite etwa. Die Möglichkeit zur Luftbetankung erhöht die Reichweite darĂŒber hinaus, mit UmrĂŒstsatz wird der Transporter seinerseits zum Tankflugzeug. Es sollten Lasten bis zum Umfang eines SchĂŒtzenpanzers oder mittleren Hubschraubers aufgenommen werden. Die taktischen FĂ€higkeiten der VorgĂ€ngermodelle sollten weitgehend erhalten bleiben oder verbessert werden. Dazu gehörten der Tiefflug, autonome Operationen ohne Bodenpersonal, Bodeneinrichtungen und bodengestĂŒtzte Landehilfen, die Kurzstart- und -landefĂ€higkeit auf unvorbereiteten PlĂ€tzen, der Steilabstieg und Allwettereinsatz. FallschirmjĂ€ger sollten abgesetzt und Lasten ĂŒber eine Heckrampe ohne weitere Hilfsmittel ein- und ausgeladen oder im Flug aus groĂer Höhe oder in BodennĂ€he abgeworfen werden können.cite-ref-haw-wieland-4-0[4]cite-ref-5[5] Zum Einsatzspektrum zĂ€hlen auch die Verwendungen als Lazarett- und Tankflugzeug.cite-ref-a400m-technik-3-1[3]
AnfÀnge
Als Anfang der 1980er Jahre der Bedarf erkannt wurde, den allmĂ€hlich veraltenden Bestand an Transportflugzeugen wie die Lockheed C-130 Hercules und Transall C-160 in den europĂ€ischen LĂ€ndern zu ersetzen, grĂŒndeten AĂ©rospatiale, British Aerospace, Lockheed und Messerschmitt-Bölkow-Blohm (MBB) im Dezember 1982 das Future International Military/Civil Airlifter-Konsortium (FIMA), um die Machbarkeit eines gemeinsamen MilitĂ€rtransporters zu untersuchen.cite-ref-6[6]cite-ref-7[7]cite-ref-8[8] Im Jahr 1985 vereinheitlichten die Verteidigungsminister der Independent European Programme Group die Anforderungen an die Maschine, was den Weg fĂŒr eine internationale Zusammenarbeit bei diesem Projekt frei machte. Drei Jahre spĂ€ter lag ein Anforderungsprofil (Outline Staff Target) fĂŒr die neue Maschine vor. Zwischenzeitlich hatten sich im Jahr 1987 Aeritalia und CASA der FIMA angeschlossen; zwei Jahre spĂ€ter stieg Lockheed aus dem Projekt aus. Im Jahr 1991 wurde in Rom durch die Firmen das EuroFlag-Konsortium gegrĂŒndet, das die Entwicklung und den Bau der Maschine ĂŒbernehmen sollte. Gleichzeitig wurde die Prefeasibility und spĂ€ter Feasibility Phase gestartet, welche die Machbarkeit der Entwicklungsziele in Bezug auf die KundenwĂŒnsche untersuchen sollte. Im September 1994 war ein 1:1-Modell der A400M unter dem Namen Future Large Aircraft (FLA) auf der Luftfahrtschau in Farnborough zu sehen. Ein Jahr spĂ€ter löste sich das EuroFlag-Konsortium wieder auf, wobei das Projekt nunmehr von Airbus fortgefĂŒhrt wurde.
Im Jahr 1996 wurden die inzwischen geĂ€nderten und stĂ€ndig fĂŒr Diskussionen sorgenden Anforderungen zu den European Staff Requirement (ESR) aktualisiert. Im September 1997 legten sieben Staaten eine Angebotsaufforderung vor und entschieden sich im Dezember desselben Jahres grundsĂ€tzlich fĂŒr das nun A400M genannte Flugzeug, wobei die bindenden Zusagen ausblieben. Die Entscheidung fĂŒr eine europĂ€ische Eigenentwicklung war umstritten. In Deutschland favorisierte Verteidigungsminister Volker RĂŒhe die Idee einer Zusammenarbeit von Antonow und Airbus mit dem Ziel, das bereits als Prototyp vorhandene ukrainische Transportflugzeug Antonow An-70 weiterzuentwickeln, anstatt Airbus allein mit dem Neubau eines âFuture Large Aircraftâ zu beauftragen.cite-ref-9[9] Airbus lehnte 1998 die AN-70 als Basis fĂŒr das FLA-Projekt ab.cite-ref-10[10] Daneben wurde die Anschaffung der amerikanischen Typen Lockheed C-130J und Boeing C-17 untersucht.cite-ref-flint-19990127-11-0[11] Basierend auf der Angebotsaufforderung und dem ESR legte Airbus Military Company (AMC) im Januar 1999 ein Angebot vor. Das Angebot beinhaltete feste Leistungen zu festen Preisen und Terminen (Commercial Approach).
Die 1998/1999 wĂ€hrend der Intervention im Kosovokrieg deutlich gewordenen europĂ€ischen Defizite, die selbst bei innereuropĂ€ischen Operationen zur AbhĂ€ngigkeit von den USA fĂŒhrten, unterstrichen den Bedarf fĂŒr das lange geplante Flugzeug.cite-ref-12[12]
Seit 2000
Am 16. Mai 2000 gab der britische Verteidigungsminister Geoff Hoon die Absicht zum Kauf von 25 A400M fĂŒr die Royal Air Force bekannt.cite-ref-13[13] Am 9. Juni 2000, etwa einen Monat vor dem Börsengang der Airbus-Muttergesellschaft EADS,cite-ref-14[14] wurde in Mainz die politische Entscheidung der beiden Hauptkunden zugunsten von Airbus verkĂŒndet. Sie fiel im Rahmen des 75. Deutsch-Französischen Gipfels zwischen StaatsprĂ€sident Jacques Chirac und Bundeskanzler Gerhard Schröder.cite-ref-15[15] Deutschland nannte dabei einen operationellen Bedarf von etwa 75 und Frankreich von 50 Flugzeugen. Im Vordergrund stand die Weiterentwicklung der EuropĂ€ischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik und die Bildung einer kohĂ€renten und gemeinsamen europĂ€ischen Lufttransportflotte. Die GipfelerklĂ€rung enthielt den Wunsch an die beteiligte Industrie, Möglichkeiten der Kooperation mit Russland und der Ukraine zu suchen.cite-ref-16[16] Da zudem die Entwicklung des Airbus A380 anstand und der Aufbau eines europĂ€ischen satellitengestĂŒtzten AufklĂ€rungsverbundes (SAR-Lupe/Helios) beschlossen wurde, sprach Frankreichs Premierminister Lionel Jospin von der FĂ€higkeit Europas, âsich in groĂe industrielle Abenteuer zu begebenâ.cite-ref-17[17]
Im Juni 2001 wurde die RĂŒstungsbehörde OCCAR als Vertragspartner fĂŒr das Projekt bestimmt, und am 18. Dezember 2001 wurde in BrĂŒssel ein Vertrag ĂŒber die Lieferung von 196 Flugzeugen unterzeichnet. Er trat jedoch nicht in Kraft, da der Deutsche Bundestag die Finanzierung der fĂŒr die Bundeswehr vorgesehenen 73 Maschinen ablehnte. Erst nach einer Reduzierung des deutschen Anteils auf 60 StĂŒck wurde am 27. Mai 2003 in Bonn der endgĂŒltige Vertrag ĂŒber nun 180 Maschinen zum Preis von 20 Milliarden Euro unterschrieben.cite-ref-faznet-20030521-18-0[18] Im selben Monat wurde auch das Triebwerk eines europĂ€ischen Konsortiums (siehe Antrieb) fĂŒr die Maschine ausgewĂ€hlt â statt eines Angebots von Pratt & Whitney Canada. Am 26. Juni 2008 wurde der Transporter bei EADS in Sevilla offiziell vorgestellt.
Ende des Jahres 2007 wurde mit dem Bau des ersten Prototyps begonnen. Die A400M sollte ab 2008 in die Serienproduktion gehen. Der Rollout der ersten Maschine an der Endmontagelinie in Sevilla erfolgte am 26. Juni 2008, die ersten Bodentests begannen am 3. September 2009.cite-ref-19[19] Der Erstflug eines Airbus A400M war laut Airbus fĂŒr den SpĂ€tsommer oder Herbst 2008 geplant; die ursprĂŒnglich fĂŒr den Oktober 2009 anvisierte Erstauslieferung wurde zunĂ€chst um sechs Monate verschoben â mit dem Risiko einer Verzögerung um weitere sechs Monate. Frankreich sollte im FrĂŒhjahr 2010 die erste A400M erhalten; an die Bundeswehr sollte sie im Jahr 2011 ausgeliefert werden. Da die alten Hercules- und Transall-Maschinen nicht so lange im Einsatz bleiben können, wurde verschiedentlich eine Zwischenlösung gesucht. Die deutsche Luftwaffe entschied, sechs Antonow An-124-100 ĂŒber das zwischenzeitlich entwickelte SALIS-Programm zu chartern. Lockheed Martin gab zudem ein Leasingangebot ĂŒber vier Hercules C-130J ab.
Am 22. April 2008 gab der fĂŒr die Airbus-MilitĂ€rsparte zustĂ€ndige Carlos SuĂĄrez in Sevilla bekannt, dass die internen Kosten fĂŒr das Projekt um 1,4 Milliarden Euro gestiegen seien. Weiterhin bestĂ€tigte er, dass Airbus noch immer Probleme mit den Triebwerken der A400M habe.cite-ref-20[20] Allein die Zulassung der digitalen Ăberwachungs- und Regelsoftware (FADEC) der Triebwerke nach zivilen Standards fĂŒhrte zu einem Zeitverzug von ĂŒber einem Jahr mit der entsprechenden Verteuerung. Weitere Verzögerungen durch Triebwerksprobleme gab Airbus zusammen mit einer Kostensteigerung um nochmals 314 Millionen Euro am 24. November 2008 bekannt. Der Programm-Manager Tom Williams gab zudem bekannt, dass der Erstflug gegen Ende 2009 stattfinden werde.cite-ref-21[21] Am 10. Januar 2009 veröffentlichte die Financial Times Deutschland (FTD) einen Artikel, demzufolge der Airbus-Konzern âvor einer kompletten Ăberarbeitung des 20-Mrd.-Euro-Festpreisauftrags fĂŒr 180 Maschinenâ stehe. Als Grund wurde genannt, dass momentan weder das geplante Eigengewicht des Flugzeugs noch die angepeilte Nutzlast erreicht werden könne. Es werde nunmehr von einer Auslieferung im Jahre 2013 ausgegangen.cite-ref-22[22] Im Einzelnen gebe es Probleme mit der Triebwerkssoftware (die dem Unternehmen MTU Aero Engines zufolge dreimal so aufwĂ€ndig sei wie die des Airbus A380);cite-ref-23[23] der LautstĂ€rke des Propellerantriebs; der Flugzeugsteuerung und einem um 12 t zu hohen Gewicht des Flugzeugs; auĂerdem sei die Laderampe im Augenblick nicht in der Lage, einen Panzer in das Flugzeug rollen zu lassen, ohne dass diese am Ăbergang Rampe-Flugzeug Schaden nehme.
Am 3. Februar 2009 wurde bekannt, dass Airbus wegen finanzieller Probleme durch den erhöhten Finanzbedarf infolge der technischen Probleme und der Programmverzögerung nicht mehr unbedingt an der Realisierung festhalte.cite-ref-24[24] Weiterhin hĂ€tten laut Branchenkreisen Simulationen von Airbus ergeben, dass SteilanflĂŒge â auch âSarajevo-Approachâ genannt â bei jetzigem technischen Stand ein Propellerflattern auslösen wĂŒrden.cite-ref-25[25] Aufgrund der schweren technischen Probleme, der langen Verzögerung des ganzen Projektes sowie der hohen Kostensteigerungen wurde in der politischen Diskussion weder ein Abbruch des Projekts noch eine Alternativplanung ausgeschlossen.cite-ref-26[26] Am 24. Juli 2009 vereinbarten die Verteidigungsminister der beteiligten LĂ€nder jedoch vorerst ein Festhalten an dem Projekt und eine Neuplanung von Finanzierung und Terminen innerhalb eines halben Jahres. Mit einer Verzögerung von vier Jahren gegenĂŒber der ursprĂŒnglichen Planung wurde gerechnet.cite-ref-27[27]
Im Januar 2010 waren die genauen Mehrkosten unbekannt. Der Spiegel sprach von etwa 11,3 Mrd. Euro,cite-ref-28[28] wovon rund die HĂ€lfte auf Probleme mit den Triebwerken zurĂŒckzufĂŒhren sein soll. In anderen Presseberichten ist von 5 Mrd. Euro die Rede. UrsprĂŒnglich wollte Airbus die Triebwerke kostengĂŒnstiger vom nordamerikanischen WeltmarktfĂŒhrer Pratt & Whitney Canada entwickeln lassen. Allerdings bestanden europĂ€ische Staaten auf dem Kauf bei einem europĂ€ischen Konsortium,cite-ref-29[29] das eine völlige Neuentwicklung starten musste. Aufgrund dieser Entscheidung sah Airbus eine Mitverantwortung bei den Bestellerstaaten und drohte mit der Einstellung des Projektes, sollten diese bis Ende Januar 2010 keine Zusage zur Beteiligung an den Mehrkosten abgegeben haben.cite-ref-30[30] Airbus erreichte eine Nachverhandlung des Vertrags, woraufhin die Kundenstaaten 2010 einen Teil der in Milliardenhöhe auflaufenden Mehrkosten ĂŒbernahmen, einige Maschinen abbestellten und eine spĂ€tere Auslieferung akzeptierten. Der StĂŒckpreis kletterte damit von 125 Millionen Euro auf 175 Millionen Euro.cite-ref-31[31] Trotz der hohen Mehrkosten einigten sich die Staaten und EADS Anfang MĂ€rz 2010 dabei auf den Bau des Flugzeugs. Die Staaten sollten einer Preiserhöhung um zehn Prozent (etwa zwei Milliarden Euro) zustimmen. Sie stellten weitere 1,5 Milliarden Euro bereit, die bei zusĂ€tzlichen ExportumsĂ€tzen der A400M von Airbus wieder zurĂŒckgezahlt werden sollen.cite-ref-32[32] Insgesamt wurden fĂŒr das Flugtestprogramm fĂŒnf Maschinen vorgesehen, die zusammen 4370 Flugstunden (Fh) erfliegen sollen (davon 1850 Fh fĂŒr zivile, 2520 Fh fĂŒr militĂ€rische Zertifikationen).
Am 5. November 2010 wurde bekannt, dass die Finanzierung der A400M gesichert sei. EADS hatte sich mit den sieben KĂ€uferstaaten auf eine Lösung fĂŒr den MilitĂ€rtransporter geeinigt:cite-ref-33[33] Deutschland bestellt 53 statt wie geplant 60 Maschinen; die ĂŒbrigen sieben Bestellungen werden in eine Option umgewandelt. Die Bundeswehr verzichtet auf die geforderte vollautomatische TiefflugfĂ€higkeit der A400M. âMit diesen MaĂnahmen wird der deutsche Anteil an der Preiserhöhung von rund 670 Millionen Euro kompensiert.â Die Serienproduktion der dringend benötigten Maschinen sollte gegen Ende 2010 beginnen. Die Auslieferung der ersten Maschine an die Bundeswehr war fĂŒr 2014 geplant; bis 2020 sollten alle Maschinen fĂŒr die deutsche Luftwaffe ausgeliefert sein. Frankreich sollte im Jahr 2013 eine erste Maschine bekommen.
Bei Airbus in Bremen begann die Produktion der ersten Serienmaschinen im November 2010.cite-ref-weserkurier-2-1[2] Die ArmĂ©e de lâair plante, nach dem Erhalt der siebenten Maschine eine erste Einsatzbereitschaft zu erklĂ€ren, was bei verzögerungsloser Auslieferung 2014 der Fall gewesen wĂ€re. Am 23. November 2011 gab Airbus Military bekannt, dass die Endmontage der ersten fĂŒr Frankreich bestimmten Maschine (MSN007) begonnen habe. Einen Tag zuvor war der Rumpf in Sevilla eingetroffen. TragflĂ€chen und die Bugsektion befanden sich schon seit dem 26. Oktober 2011 an der spanischen ProduktionsstĂ€tte der Airbus-Tochter.cite-ref-34[34]cite-ref-35[35] 2012 wurde der name Atlas fĂŒr das Flugzeug bekannt gegeben.cite-ref-flightglobal-atlas-36-0[36] Wegen Rissbildung an Rumpfteilen aus einer bestimmten Aluminiumlegierung gab Airbus im Mai 2016 seinen Kunden bekannt, dass diese bei allen bereits ausgelieferten Maschinen ausgetauscht werden mĂŒssten. Der Umbau wurde auf sieben Monate je Flugzeug geschĂ€tzt und sollte möglichst mit regulĂ€ren Ăberholungen und NachrĂŒstungen gebĂŒndelt werden.cite-ref-37[37] Daneben wurden SchĂ€den am Propellergetriebe bekannt, die im Flugbetrieb auĂerplanmĂ€Ăige Wartungsarbeiten erforderten und die der Hersteller mit dem Austausch von Komponenten sowie einer âAnpassentwicklungâ des Getriebes beheben möchte.cite-ref-38[38] Die Finanzen des Airbus-Konzerns wurden 2019 durch das Projekt mit RĂŒckstellungen in Höhe von ĂŒber 8,8 Milliarden Euro belastet.cite-ref-39[39]
Flugerprobung
FĂŒnf Prototypen dienen zur Erprobung und Zertifizierung des Flugzeugs. Vor dem Erstflug im Dezember 2009 sah Airbus fĂŒr diese Flotte 1850 Flugstunden bis zum Erreichen der zivilen Zulassung vor sowie weitere 2520 Flugstunden bis zur damals fĂŒr Ende 2012 geplanten militĂ€rischen Zulassung und Indienststellung.cite-ref-thrusting-forward-40-0[40] Fast neun Jahre nach dem Erstflug gab Airbus im November 2018 bekannt, dass inzwischen 10.000 Stunden in der weiterhin andauernden Flugerprobung erreicht waren.cite-ref-41[41]
Erstflug
Der Erstflug fand am 11. Dezember 2009 in Sevilla statt und dauerte 3 Stunden und 47 Minuten.cite-ref-42[42] Das Abfluggewicht betrug 127 Tonnen, wovon 13 Tonnen auf die AusrĂŒstung fĂŒr den Testflug und 2 Tonnen auf Wasserballast entfielen. An Bord waren der militĂ€rische Cheftestpilot Edward Strongman, der Testpilot Ignacio Lombo, der fĂŒr die Triebwerke zustĂ€ndige Flugingenieur Jean-Philippe Cottet, der Flugingenieur Eric Isorce, zustĂ€ndig fĂŒr die Bordsysteme, sowie die Flugingenieure Didier Ronceray und Gerard Leskerpit. Der Start erfolgte um 10:15 Uhr (MEZ). Nach einem Ăberflug in Landekonfiguration erfolgte die Landung um 14:02 Uhr. WĂ€hrend des Erstfluges detektierte einer der Steuerungscomputer fĂŒr die Antriebe einen Ausfall, sodass eines der vier Triebwerke aus SicherheitsgrĂŒnden automatisch in den Leerlauf versetzt wurde.cite-ref-43[43] Das Problem wĂ€re möglicherweise durch einen Neustart des Triebwerks zu beheben gewesen; da das Flugzeug bei einem Scheitern des Neustarts jedoch mit einem stehenden Propeller gelandet wĂ€re, wurde darauf verzichtet.cite-ref-44[44]
Betrieb auf unbefestigten Pisten
Die A400M soll mit ihrem zwölfrĂ€drigen Hauptfahrwerk eine bessere Aircraft Classification Number, also eine geringere Belastung der FlugbetriebsflĂ€chen erreichen als die leichtere C-130 mit nur vierrĂ€drigem Hauptfahrwerk.cite-ref-45[45] Mit Stand Dezember 2016 war die A400M fĂŒr den Betrieb auf Graspisten zertifiziert, wĂ€hrend der Zertifizierungsprozess nach erfolgten Tests auf Schotter- und Sandpisten noch lief.cite-ref-46[46] Bei einer Versuchsreihe im Sommer 2013 absolvierte der zweite Prototyp mit dem Kennzeichen EC-402 25 Landungen sowie Rollversuche und StartabbrĂŒche auf einer Schotterpiste beim nordostspanischen Ablitas.cite-ref-47[47]cite-ref-48[48] Die Zertifizierungstests mit etwa 40 Starts und Landungen sowie Bodenmanövern auf Graspiste und freiliegendem Erdboden fanden im September 2015 im französischen Ăcury-sur-Coole statt.cite-ref-49[49] Im Mai 2012 hatten Versuche auf der Graspiste des Flugplatzes Cottbus-Drewitz noch abgebrochen werden mĂŒssen, nachdem das linke Fahrwerk beim starken Abbremsen wĂ€hrend eines Startabbruch-Manövers in den Grasboden eingesunken war.cite-ref-lr-230512-50-0[50]cite-ref-51[51]cite-ref-52[52] Tests auf einer Sandpiste fĂŒhrte Airbus im August 2016 auf dem eigens prĂ€parierten Woodbridge Airfield in England durch.cite-ref-53[53] Die französische Luftwaffe unternahm mit einer eigenen Maschine im August 2016 eine Testkampagne auf einer Laterit-Piste in Madama, Niger.cite-ref-54[54] Dabei wurde festgestellt, dass verstĂ€rkte InstandsetzungsmaĂnahmen durch Pioniere notwendig waren, um nach A400M-Landungen Spurrillen zu beseitigen und die Bahn wieder fĂŒr kleinere Transportmaschinen benutzbar zu machen.cite-ref-55[55] Eine Maschine der Royal Air Force landete und startete 2017 erstmals auf einem dafĂŒr vorgesehenen Strandabschnitt bei Pembrey in Wales.cite-ref-56[56]
LuftbetankungsfÀhigkeit
WĂ€hrend eines Testfluges am 5. Dezember 2013 wurde das erste Mal eine Luftbetankung durchgefĂŒhrt, bei der Kraftstoff von einer Transall C-160 an eine A400M abgegeben wurde. Der erste âtrockeneâ Test war im Jahr 2010 durchgefĂŒhrt worden.cite-ref-57[57] Im August 2014 fanden weitere Tests mit der A400M als Tankflugzeug statt, dabei wurden 68 âKontakteâ (Andockmanöver am Tankflugzeug) durchgefĂŒhrt und in 35 Manövern insgesamt 18,6 t Kraftstoff ĂŒbertragen.cite-ref-58[58] Im Februar 2015 wurde bei Flugversuchen das erste Mal Kraftstoff gleichzeitig an zwei Flugzeuge abgegeben.cite-ref-fg18022015-59-0[59]
Ob die zugesicherte und von Frankreich geforderte FĂ€higkeit zur Luftbetankung von Hubschraubern realisiert werden kann, war bis Ende 2015 noch nicht absehbar. Um den Sicherheitsabstand der Hubschrauberrotoren zum Flugzeug zu wahren, mĂŒssen die BetankungsschlĂ€uche bei der A400M weiter aus den an beiden TragflĂ€chen angebrachten BehĂ€ltern ausgefahren werden als bei der kĂŒrzeren Lockheed KC-130. Damit wĂ€chst die Neigung zur InstabilitĂ€t der SchlĂ€uche.cite-ref-60[60]cite-ref-un2015-02-19-61-0[61] Hinzu kommen von den TragflĂ€chen verursachte, starke Turbulenzen.cite-ref-ain20151102-62-0[62] Frankreich stellte Mittel zum Kauf anderer Tankflugzeuge fĂŒr diesen Zweck bereit.cite-ref-un2015-05-21-63-0[63]cite-ref-64[64] Airbus vergab einen Forschungsauftrag an das Institut ONERA, um die Möglichkeit lĂ€ngerer BetankungsschlĂ€uche zu untersuchen,cite-ref-defnews20151102-65-0[65] Mitte 2016 waren erste Tests im Windkanal absolviert.cite-ref-66[66] 2019 wurden die Flugtests fĂŒr die Zulassung des im Laderaum mitfĂŒhrbaren Luftbetankungssystems CHT (Cargo Hold Tanks) erfolgreich abgeschlossen. Die A400M kann in ihrem Laderaum zwei StĂŒck der 7200 Liter fassenden Tanks transportieren. Die Tests umfassten die Entwicklung und Zertifizierung der Laderaumtanks mit der neuesten Software des Fuel Quantity Management System. Die abschlieĂende Zertifizierung sollte noch 2019 erfolgen. Weiter beschĂ€ftigte man sich mit der Weiterentwicklung des Nachttank-Vision-Systems und ersten Versuchen bezĂŒglich der Luft-Luft-BetankungsfĂ€higkeiten von Hubschraubern.cite-ref-67[67]cite-ref-68[68] Im August 2020 wurde mit einem Eurocopter EC725 Caracal der französischen StreitkrĂ€fte das erste Mal erfolgreich ein Hubschrauber durch einen A400M betankt. Im April 2021 fanden die finalen ZertifizierungsflĂŒge fĂŒr die gleichzeitige Betankung zweier Hubschrauber statt.cite-ref-69[69]
Liste der Prototypen
| Serien- nummer | Kenn- zeichen | Erstflug | Basis | Geplante Flugstunden | Erprobungsbereiche [ 72 ] |
|---|---|---|---|---|---|
| MSN001 | F-WWMT | Dez. 2009 | Toulouse | 1200 h | Erstflug der A400M, generelles Flugverhalten, Flattererprobung, Festlegung der Beschleunigungsgrenzen. Wurde nach 475 FlĂŒgen mit knapp 1445 Stunden am 4. November 2013 aus dem Testprogramm herausgenommen und abgestellt. [ 73 ] MSN001 dient seit Juli 2015 als AusstellungsstĂŒck im Museum Aeroscopia am Flughafen Toulouse-Blagnac . [ 74 ] [ 75 ] |
| MSN002 | EC-402 | 8. Apr. 2010 [ 76 ] | Sevilla | 1100 h | Erprobung der Flugleistungsparameter, FlĂŒge fĂŒr die zivile Zulassung, Starts und Landungen auf unbefestigten Pisten. [ 50 ] |
| MSN003 | F-WWMS | Mai 2010 | Toulouse | 0 975 h | Abstimmung des Autopiloten, Tests mit unterschiedlichen Kraftstoffsorten und -temperaturen, [ 77 ] Erprobung des Hydrauliksystems und der Navigationsanlagen, KĂ€lteerprobung. [ 78 ] Airbus teilte Anfang November 2013 mit, dass MSN003 nicht mehr fĂŒr das Testprogramm benötigt wird. |
| MSN004 | EC-404 | Jan. 2011 | Sevilla | 0 870 h | Luft-Luft-Betankung, Beladung und Beförderung von Fracht. |
| MSN006 | F-WWMZ EC-406 | Dez. 2011 [ 79 ] | Toulouse | 0 225 h | Erstes Flugzeug nahezu im Serienzustand, Erprobung des Zusammenspiels der Komponenten, Verbrauchs- und ZuverlÀssigkeitstests, Versuche zur elektromagnetischen VertrÀglichkeit der Systeme, Kaltwettertests und Entwicklung der Frachtladesysteme. [ 80 ] |
Die in der Reihenfolge fehlende Maschine MSN005 wurde nicht gebaut. UrsprĂŒnglich sollte das Testprogramm mit sechs Maschinen durchgefĂŒhrt werden. MSN005 hĂ€tte zum Ende des Testprogramms FlĂŒge ĂŒbernehmen sollen, um die ZuverlĂ€ssigkeit der Systeme zu ĂŒberprĂŒfen. Airbus entschied sich letztendlich, das erste Serienflugzeug (MSN007) dafĂŒr zu verwenden.cite-ref-final-assembly-msn7-81-0[81]cite-ref-thrusting-forward-40-1[40] Mit der MSN056 ging 2018 zusĂ€tzlich eine Maschine im Serienstandard zunĂ€chst in den Test- und VorfĂŒhrbetrieb bei Airbus ĂŒber.cite-ref-82[82]
FĂ€higkeitsstandards
| militĂ€rische Freigabe | voll integrierte FĂ€higkeiten | ab SerienÂnummer | Jahr (ca.) |
|---|---|---|---|
| IOC | Transport von Truppen, Fahrzeugen und militĂ€Ârischen Paletten von bis zu 32 Tonnen Masse | MSN007 | 2013 |
| SOC 1 | Absetzen aus der Luft (eingeschrÀnkt) Selbstschutz (eingeschrÀnkt) | MSN015 [ 83 ] | Herbst 2014 |
| SOC 1.5 | Absetzen aus der Luft Selbstschutz Luftbetankung (eingeschrÀnkt) | ca. MSN032 [ 83 ] | 2015 |
| SOC 2.0 | Erweitertes taktisches Einsatzspektrum ZusÀtzliche Leistungssteigerungen | ca. MSN045 | 2016 |
| SOC 2.5 | Volles Luftbetankungsspektrum Such- und Rettungsdienst | ca. MSN090 | 2017 |
| SOC 3 | Tiefflug | ca. MSN120 | 2019 |
Der Airbus A400M besitzt nicht von Beginn an sein volles Leistungsspektrum. Vielmehr wurden die ersten Serienexemplare in einer Initial-Operating-Clearance-Version (IOC) geliefert, eine militĂ€rische Qualifizierung, die zunĂ€chst den strategischen Lufttransport ermöglichte. Mit fortschreitender Seriennummer wird dann eine Auslieferung mit der Standard Operating Clearance (SOC) angestrebt, die das taktische Spektrum des Flugzeuges erweitert. Die fĂŒr die Erstauslieferung erforderliche Initial Operating Clearance wurde am 31. Juli 2013 erteilt.cite-ref-84[84] Die Zuerkennung dieses vertraglich vereinbarten Standards erfolgte durch die Organisation fĂŒr gemeinsame RĂŒstungszusammenarbeit (OCCAR), die das Zertifikat im Namen der Erstkundenstaaten (Belgien, Deutschland, Frankreich, GroĂbritannien, Luxemburg, Spanien und TĂŒrkei) ausstellt.cite-ref-85[85]
Die weiteren Planvorgaben konnten nicht eingehalten werden. So wurde die erste deutsche Maschine nicht wie vorgesehen im FĂ€higkeitsstandard SOC 1 geliefert.cite-ref-auslieferung-a400m-2013-12-09-86-0[86] Ende 2015 strebte Airbus eine Neuverhandlung an, da sich einige Funktionen und FĂ€higkeiten weiter verzögerten, wĂ€hrend andere der Planung voraus seien.cite-ref-ain20151102-62-2[62] Im Juni 2016 erhielt Frankreich die erste fĂŒr taktische EinsĂ€tze vorgesehene Maschine mit noch eingeschrĂ€nkten Selbstschutz-, Absetz- und LuftbetankungsfĂ€higkeiten.cite-ref-87[87] Im Februar 2018 einigte Airbus sich mit den Abnehmern grundsĂ€tzlich auf eine Streckung der Auslieferung und die Möglichkeit, in Einzelverhandlungen bestimmte Punkte der Spezifikation zu streichen, deren Umsetzung sich als zu schwierig erweist.cite-ref-reuters20180212-88-0[88]
WĂ€hrend der Flugzeugtyp in mehreren Luftwaffen im Einsatzbetrieb ist, hat sich die Entwicklung zugesagter TeilfĂ€higkeiten und die Gesamtauslieferung verzögert. Die Anerkennung des endgĂŒltigen Bauzustands SOC 3 wurde frĂŒhestens fĂŒr 2023 erwartet,cite-ref-r-ber2021-12-89-0[89] mehr als 13 Jahre verspĂ€tet. Bereits gelieferte Flugzeuge sollten bis 2027 nachgerĂŒstet werden. Nachdem infolge von Problemen mit dem Triebwerk zeitweise ein Projektabbruch möglich schiencite-ref-spon-1091190-90-0[90] und lange befĂŒrchtet wurde, dass einzelne FĂ€higkeiten entfallen,cite-ref-reuters20180212-88-1[88] ging die Bundeswehr 2021 davon aus, dass mittelfristig das geforderte FĂ€higkeitsspektrum abgedeckt wird.cite-ref-r-ber2021-12-89-1[89] Nutzer beklagten im Anfangsflugbetrieb eine geringe Einsatzbereitschaft und QualitĂ€tsmĂ€ngelcite-ref-r-ber2018-03-91-0[91], mittlerweile wird jedoch von einem zuverlĂ€ssigen Betrieb berichtet.cite-ref-92[92]cite-ref-93[93]
Zulassung
Obwohl der Airbus A400M hauptsĂ€chlich fĂŒr den militĂ€rischen Einsatz konzipiert und entwickelt wurde, erfolgt seine Zulassung auch nach den Richtlinien des zivilen Flugzeugbaus; ein Umstand, der maĂgeblich zur KomplexitĂ€t der Entwicklung und zur Verteuerung beitrug.cite-ref-zulassung-a400m-94-0[94]
Zivile Musterzulassung
Am 9. Mai 2012 erhielt Airbus Military von der EASA die vorlĂ€ufige zivile Zulassung (Restricted Type Certificate) fĂŒr die A400M.cite-ref-95[95] Am 13. MĂ€rz 2013 folgte die vollstĂ€ndige zivile Musterzulassung nach den Erfordernissen der Vorschrift CS-25.cite-ref-96[96]cite-ref-97[97] Sie bezieht sich nur auf die zivilen Anteile des Projektscite-ref-bmvg20130719-98-0[98] und umfasst nicht den Transport von Personen und Lasten im Laderaum.cite-ref-99[99]
MilitÀrische Zulassung
Um die teilweise unterschiedlichen Zulassungsverfahren der teilnehmenden Staaten zu harmonisieren, werden die militĂ€rischen Komponenten des Flugzeugs durch die gemeinsame Certification Qualification Organisation geprĂŒft. Ihr gehören Vertreter aller Partnernationen an, fĂŒr Deutschland Vertreter der MusterprĂŒfstelle fĂŒr Luftfahrzeuge (ML) der WTD 61. Auf dieser Grundlage erteilen die einzelnen Nationen ihre jeweilige militĂ€rische Musterzulassung. ZusĂ€tzlich ist fĂŒr jedes einzelne Flugzeug die Verkehrszulassung erforderlich. Die dafĂŒr notwendige QualitĂ€tssicherung an der Endmontagelinie wurde an die spanische Generaldirektion fĂŒr RĂŒstung und Material (DirecciĂłn General de Armamento y Material â DGAM) delegiert. Ein spanisches Exportzertifikat ĂŒber die LufttĂŒchtigkeit dient als Grundlage fĂŒr die nationale militĂ€rische Verkehrszulassung der A400M.cite-ref-bmvg20130719-98-1[98]
Die gemeinsame Grundlage fĂŒr die militĂ€rische Zertifizierung wurde am 19. Juli 2013 auf Empfehlung des aus Vertretern der sieben Erstkundenstaaten bestehenden Certification and Qualification Committee (CQC) gebilligt. Dementsprechend erteilte die französische Beschaffungsbehörde DGA (Direction gĂ©nĂ©rale de lâarmement) am 24. Juli 2013 die französische militĂ€rische Musterzulassung fĂŒr die A400M. Die IOC-Zuerkennung vom 31. Juli 2013 war der letzte Schritt vor der Zulassung des ersten Serienproduktionsflugzeugs MSN007 durch die DGA und die danach folgende Auslieferung der Maschine an die französischen LuftstreitkrĂ€fte.cite-ref-flugzeug-mit-fl-gel-2013-08-04-100-0[100]
Konstruktion
Der Airbus A400M ist ein Schulterdecker mit T-Leitwerk und Druckkabine. 30 Prozent der Konstruktion, darunter die FlĂŒgel (ohne FlĂŒgelmittelkasten), bestehen aus Verbundwerkstoffen.cite-ref-a400m-technik-3-2[3] Der Rumpf ist in konventioneller Metallbauweise ausgefĂŒhrt.cite-ref-avweektest-101-0[101]
Cockpit und Avionik
Die A400M ist mit einem Fly-by-wire-Flugsteuerungssystem ausgestattet. Das Cockpit ist voll nachtsichtkompatibel und bietet Platz fĂŒr die beiden Piloten und ein zusĂ€tzliches Besatzungsmitglied fĂŒr besondere Operationen. Das Cockpit ist mit zwei Head-up-Displays (HUD) und acht FlĂŒssigkristallbildschirmen (LCD, 6 Ă 8 Zoll) ausgestattet. Je drei Bildschirme fĂŒr jeden Piloten (primĂ€res Flugdisplay, Navigationsdisplay und Videodisplay) und zwei gemeinsame Bildschirme fĂŒr die Ăberwachung und das Flight Management System. Das HUD ist als primĂ€res Display zertifiziert. Das Flugmanagementsystem (FMS400) der Firma Thales Avionics S.A. und Diehl Aerosystems GmbH ist eine Weiterentwicklung des Flugmanagementsystems vom Airbus A380. Das optionale EVS-SichtverstĂ€rkungssystem (Enhanced Vision System) zur perspektivischen GelĂ€ndedarstellung auf den Bildschirmen basiert auf einem vorausschauenden Infrarot-Sensor (Forward Looking Infrared).cite-ref-a400m-airforce-technology-102-0[102]cite-ref-a400m-technik-3-3[3] Die automatische Ăberwachung der Flugparameter (Flight envelope protection) beschrĂ€nkt die maximale Belastung im taktischen Einsatz auf 3 g und den Neigungswinkel in Steilkurven auf 120°. Die maximale Rollrate ist mit 30 Grad je Sekunde doppelt so hoch wie bei zivilen Airbus-Modellen.cite-ref-flinttest-103-0[103]
Antrieb
Turboprop vs. Turbofan
In den Vorentwicklungsphasen der A400M wurden verschiedene technische Lösungen untersucht, besonders in Hinblick auf FlĂŒgellagen und Antriebskonzepte. Bei den Antriebsalternativen wurden Turbofan- und fortschrittliche Turboprop-Triebwerke untersucht, jeweils mit zwei oder vier Triebwerken. Die Entscheidung zugunsten eines Turboprop-Antriebes mit vier Triebwerken fiel aus folgenden GrĂŒnden:
âą Der geringere Kraftstoffverbrauch des Turboprop-Antriebes gegenĂŒber dem Turbofanantrieb (ca. 20 % weniger) ergibt ein geringeres Kraftstoffunterbringungsvolumen und damit ein kleineres und leichteres Flugzeug. Hierdurch werden die Betriebskosten reduziert und die Manövrierbarkeit verbessert.
âą Mit dem Turbopropantrieb konnten verschiedene taktische Forderungen besser erfĂŒllt werden (Start- und Landeleistung, Steilabstieg, RĂŒckwĂ€rtsrollen, Langsamflug, rascheres Ansprechen auf Schubwechsel im Tiefflug).cite-ref-haw-wieland-4-1[4]cite-ref-104[104]
âą Der bereits bei geringen Flugzeuggeschwindigkeiten von den Propellern ĂŒber die FlĂŒgel beschleunigte Luftstrom trĂ€gt in einem solchen MaĂe zum Auftrieb bei, dass die Auftriebshilfen einfacher und robuster konstruiert und auf bewegliche VorflĂŒgel verzichtet werden konnte.cite-ref-105[105]
âą Geringere AnfĂ€lligkeit fĂŒr SchĂ€den durch Fremdkörper auf unvorbereiteten PlĂ€tzen.cite-ref-senatfr-s23-106-0[106] Der Lufteinlass liegt höher ĂŒber dem Boden und ist mit einem Fremdkörperabscheider versehen.cite-ref-107[107]
Diesen ĂŒberwiegend im taktischen Einsatzspektrum wirksamen Vorteilen steht eine geringere Fluggeschwindigkeit als bei strategischen Transportern mit Turbofan-Antrieb gegenĂŒber, wobei die Geschwindigkeit gegenĂŒber den ebenfalls propellergetriebenen taktischen VorgĂ€ngermodellen gesteigert wurde.
Triebwerke
Die A400M verfĂŒgt ĂŒber vier Turboprop-Triebwerke des eigens entwickelten Typs EPI TP400-D6. FĂŒr dessen Entwicklung, Herstellung und Betreuung wurde das Unternehmen Europrop International (EPI) gegrĂŒndet, ein Joint Venture der europĂ€ischen Triebwerkshersteller Rolls-Royce plc, ITP, MTU Aero Engines und Snecma.
Das Dreiwellentriebwerk mit untenliegendem Lufteinlass hat eine Nennleistung von 7971 kW,cite-ref-easa-108-0[108] die ĂŒber ein abgesetztes Propellergetriebe der Firma Avio Aero an einen achtblĂ€ttrigen Verstellpropeller Ratier-FH-386 abgegeben wird. Die Propellerachse ist gegenĂŒber der Triebwerkswelle nach oben versetzt. Der Propeller hat einen Durchmesser von 5,34 Metern und besteht aus gewobenen Faserverbundwerkstoffen. Aufgrund der gegenlĂ€ufigen Propellerbewegung sind an jedem Flugzeug je zwei verschiedene Getriebe und Propeller verbaut.
Technische Daten
âą Typ: 3-Wellen-Turbopropcite-ref-easa-108-1[108]
âą Startleistung: 8251 kW
âą Nennleistung: 7971 kW
âą Verdichtung: 25
âą Propellerdurchmesser: 5334 mm
âą Propellernenndrehzahl: 842 minâ1
âą Propellerstartdrehzahl: 860 minâ1
âą Masse: 1860 kg (trocken)
âą LĂ€nge: 3500 mm
(Quelle: www.flugzeug-lexikon.decite-ref-109[109])
Die Leistung des Triebwerks wird im Turbopropbereich weltweit nur durch zwei Triebwerke, das schon relativ alte russische Kusnezow NK-12 (unter anderem in der Antonow An-22 und Tupolew Tu-95) und das ukrainische Iwtschenko Progress D-27 (eingebaut in der Antonow An-70), ĂŒbertroffen.
Steuerung
Die Triebwerke sind mit einer von BAE Systems und Hispano-Suiza gelieferten FADEC-Steuerung (Full Authority Digital Engine Control) ausgestattet, die auch den Anstellwinkel des Propellers regelt. Die Software entwickelte MTU.cite-ref-a400m-airforce-technology-102-1[102]
Drehsinn der Propeller
Die beiden Propeller einer TragflĂ€che drehen sich in entgegengesetzter Richtung; in Flugrichtung betrachtet an Triebwerk 1 und 3 im Uhrzeigersinn, an Triebwerk 2 und 4 Ă€ndert das Getriebe die Drehrichtung. Damit findet die AbwĂ€rtsbewegung der Propeller zwischen beiden Triebwerken statt (âDown between enginesâ, DBE). Der Luftstrom verlĂ€uft symmetrisch und wird in der FlĂŒgelmitte konzentriert, der Auftrieb und die SeitenstabilitĂ€t verstĂ€rkt. Das Propeller-Drehmoment gleicht sich innerhalb der FlĂŒgel aus. TragflĂŒgel und Leitwerk können dadurch verstĂ€rkt symmetrisch konstruiert werden. Der Giereffekt beim Ausfall eines auĂenliegenden Triebwerks (âkritisches Triebwerkâ) wird reduziert. Das Seitenleitwerk, das diesen Effekt ausgleichen muss, konnte dadurch kleiner ausgelegt werden. Das Prinzip wird bei der A400M erstmals angewendet.cite-ref-110[110]cite-ref-flinttest-103-1[103]cite-ref-senatfr-s23-106-1[106] Die Triebwerke der gröĂten russischen bzw. ukrainischen Propellermaschinen verfĂŒgen dagegen ĂŒber zwei gegenlĂ€ufige Propeller auf derselben Nabe, sodass kein Gegendrehmoment auf die TragflĂ€chenstruktur wirkt. Bei der C-130 Hercules drehen alle Propeller im Uhrzeigersinn.cite-ref-111[111]
Hilfstriebwerk
Das Hilfstriebwerk (APU) und weitere Komponenten der Notstromversorgung wie die Ram-Air-Turbine liefert die Firma Hamilton Sundstrand.cite-ref-a400m-hamilton-sundstrand-112-0[112] Die APU befindet sich im oberen Bereich des Rumpfes in der hinteren rechten FlĂŒgelwurzel.cite-ref-flinttest-103-2[103]
Laderaum
Die Firma Rheinmetall Defence Electronics liefert das Loadmaster Control System. Das System besteht aus einer Arbeitsstation und acht Seitenwand-Lock-Panels. Im Laderaum können bis zu neun militĂ€rische Standardpaletten (2,74 m Ă 2,23 m) zusammen mit 54 an den beiden Seiten sitzenden Soldaten oder bis zu 116 voll ausgestattete Soldaten bzw. FallschirmjĂ€ger in vier Reihen transportiert werden. FĂŒr eine medizinische Evakuierung können 66 NATO-Standardkrankentragen mit 25-köpfigem medizinischem Personal aufgenommen werden.cite-ref-a400m-technik-3-4[3] FĂŒr das Absetzen von FallschirmjĂ€gern und um das Verlassen des Fallschirms aus der laminaren Strömung des Flugzeuges zu erleichtern, sind vor den seitlichen SpringertĂŒren ausfahrbare Windabweiser angebracht.cite-ref-fr1-2011-113-0[113] Der Laderaum verfĂŒgt ĂŒber ein Gesamtvolumen von 340 mÂł.cite-ref-1-114-0[114]
Selbstschutz
Die Selbstschutzausstattung wird von den Betreibern individuell zusammengestellt. Die von Airbus dafĂŒr optional angebotenen Komponenten können durch selbst beschaffte ergĂ€nzt werden. Neben einem Inertgassystem fĂŒr die Flugzeugtanks und ballistischem Schutz fĂŒr die Besatzung, inklusive schusssicherer Cockpitscheiben, sind TĂ€uschkörper (unter anderem Flares) und elektronische SelbstschutzmaĂnahmen in verschiedenen Stufen gegen feindliche Flugabwehr möglich, aber nicht im Grundmodell der A400M enthalten.cite-ref-bundestagds-16-3405-115-0[115]cite-ref-flinttest-103-3[103]cite-ref-bundestagds-16-7684-116-0[116]
LeistungsfÀhigkeit
âą 114 Personen,cite-ref-1-114-1[114]
⹠6 (3 à 2 angeordnete) GelÀndewagen vom Typ Wolf o. À. mit AnhÀnger,
âą 2 Lastwagen vom Typ Unimog U 2450 L,
âą 3 Transportpanzer vom Typ M113,
âą 1 Panzerhaubitze M109 oder CAESAR,
âą 1 Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesystem MLRS (MARS),
âą 2 Raupenbagger.
Die A400M kann eine maximale Zuladung von 37 Tonnen transportieren und hat eine Reichweite von etwa 3300 Kilometern.cite-ref-118[118] Sie ist nicht fĂŒr den Transport ĂŒberschwerer Lasten wie etwa des Kampfpanzers Leopard 2 oder der Panzerhaubitze 2000 konzipiert. Das maximale Gewicht fĂŒr Einzelfahrzeuge liegt bei 32 Tonnen. Bei geringerer Zuladung kann entsprechend mehr Treibstoff getankt werden, wodurch sich die Reichweite vergröĂert; siehe nebenstehende Karte. Gemessen an gröĂeren strategischen Transportflugzeugen wie der Boeing C-17 sind das relativ geringe Werte, sodass die KonkurrenzfĂ€higkeit des Airbus-Entwurfs fĂŒr strategischen Lufttransport teilweise in Frage gestellt wurde. So wird etwa davon ausgegangen, dass fĂŒnf Maschinen dieses Typs nötig wĂ€ren, um die Leistung einer Antonow An-124 zu erbringen. Die A400M verbindet allerdings die FĂ€higkeit zu Langstreckentransporten in Flughöhen von bis zu 37.000 FuĂ und in zivilen Luftkorridoren mit der FĂ€higkeit zu ausgedehnten TiefflĂŒgen sowie einer groĂen Vielseitigkeit in taktischen Situationen. Bei einer Zuladung von 20 Tonnen ist ihre Reichweite, verglichen mit der gestreckten Version der C-130J (Super Hercules), gut doppelt so hoch.cite-ref-haw-119-0[119] Die maximale Zuladung ist, ebenfalls im Vergleich zur C-130J stretch, annĂ€hernd doppelt so groĂ.cite-ref-haw-119-1[119] Airbus kĂŒndigte 2025 eine Erhöhung der Nutzlast von 37 auf 40 Tonnen an, was durch leichte Ănderungen an der Hardware und eine Ăberarbeitung der Genehmigungsunterlagen erreicht werden soll.cite-ref-120[120]
Bei taktischer Verwendung, etwa beim Lastabwurf oder der Landung auf unbefestigten Pisten, kann das Transportflugzeug eine garantierte Nutzlast von 25 Tonnen befördern. Zur Landung und zum Start auch unter ungĂŒnstigen Witterungsbedingungen genĂŒgt dann eine notdĂŒrftig vorbereitete Landebahn von unter 1000 Metern LĂ€nge und ohne besondere technische Einrichtungen. Auch ist das Fahrwerk fĂŒr Landungen auf Gras-, Sand- oder SchotterflĂ€chen ausgelegt. Die A400M ist auch dafĂŒr vorgesehen, GĂŒter mit und ohne Fallschirm sowie FallschirmjĂ€ger abzusetzen. Zudem kann sie mit einer LazarettausrĂŒstung (âMedEvacâ) eingerichtet werden, um verletzte oder erkrankte Personen zu transportieren. Durch einen kurzfristigen Umbau kann die A400M mit einer AusrĂŒstung fĂŒr die Luftbetankung ausgestattet werden. Sie kann dann andere Flugzeuge aus ihrem normalen Tankvorrat versorgen, der durch Zusatztanks im Laderaum ergĂ€nzt werden kann. Vorteile gegenĂŒber groĂen Jets wie dem A310-300 MRTT liegen in einer geringeren und damit fĂŒr die Betankung von Hubschraubern geeigneteren Mindestgeschwindigkeit und -höhe sowie in der weitaus gröĂeren Anzahl der Flugzeuge. Wiederum erlaubt der Geschwindigkeitsbereich der A400M auch das Betanken schnellerer Kampfflugzeuge.
Ein von Airbus entwickeltes Modul, mit dem die A400M zum Löschflugzeug wird, wurde 2025 in Frankreich getestet.cite-ref-121[121]
Produktion
Die Endmontage der A400M findet im Airbus-Werk am Flughafen Sevilla statt. Dorthin werden vormontierte Komponenten aus anderen internationalen Werken mit dem Airbus Beluga angeliefert, darunter der Rumpf aus Bremen als gröĂtes Bauteil. Die Arbeitsanteile wurden ursprĂŒnglich nach der Anzahl der bestellten Maschinen auf die LĂ€nder aufgeteilt. SĂŒdafrika und Malaysia erhielten bei ihren A400M-Bestellungen ebenfalls ProduktionsauftrĂ€ge im Wert von mehreren hundert Millionen Euro;cite-ref-122[122]cite-ref-fg20050503-123-0[123] SĂŒdafrika behielt diese auch nach der Abbestellung 2009. Laut einer Aufstellung aus dem Jahr 2013 sind mehr als 200 Zulieferunternehmen beteiligt, darunter 74 aus Frankreich, 47 aus Deutschland und 40 aus den Vereinigten Staaten.cite-ref-124[124] Airbus nennt die Zahl von 7200 Personen, die beim Konsortium selbst mit dem A400M beschĂ€ftigt sind, sowie 33.000 bei Zulieferfirmen.cite-ref-senatfr-s26-29-125-0[125]
Hersteller wichtiger Komponenten
| Land | Firma | Ort | Produktion |
|---|---|---|---|
| Deutschland Deutschland | Airbus | Bremen | Montage des Rumpfes (ohne Vorderteilsektion) und AusrĂŒstung mit den Systemen. Mit dem Airbus Beluga werden dafĂŒr unter anderem Rumpfteile aus der TĂŒrkei angeliefert. |
| Deutschland Deutschland | Airbus | Stade | Seitenleitwerk (Vertical tail plane â VTP), FlĂŒgelschalen aus CFK |
| Deutschland Deutschland | Europrop International | MĂŒnchen | Triebwerk EPI TP400 |
| Deutschland Deutschland | Premium Aerotec | Augsburg | Premium Aerotec entwickelt und fertigt nahezu das gesamte Rumpfheck, Schalen des Rumpfmittelteils sowie das aus Kohlenstofffaserverbundstoffen (CFK) hergestellte obere Frachttor und die metallischen Rohrsysteme. |
| Deutschland Deutschland | Liebherr | Lindenberg | Fertigung mehrerer flugkritischer BetÀtigungs- und Flugsteuerungssysteme wie der verschiedenen Ruder und der zur Steuerung benötigten Hydrauliksysteme. [ 126 ] |
| Frankreich Frankreich | Aerolia | Saint de Méaulte | Frontfahrwerksabdeckung |
| Frankreich Frankreich | Airbus | Nantes | FlĂŒgelmittelkasten (Central wing box â CWB) |
| Frankreich Frankreich | Airbus | Saint-Nazaire | Rumpfbug |
| Frankreich Frankreich | Airbus , Werk Saint-Eloi | Toulouse | TriebwerksaufhÀngung |
| Frankreich Frankreich | Safran Landing Systems | Bidos | Fahrwerk |
| Frankreich Frankreich | Ratier-Figeac | Figeac | Propeller |
| Frankreich Frankreich | SOCATA | Tarbes | FahrwerksgehÀuse |
| Frankreich Frankreich | Stelia Aerospace | Rochefort | Laderampe |
| Italien Italien | Avio Aero | | Propellergetriebe |
| Spanien Spanien | Airbus Defence and Space | Sevilla | Produktion des Höhenleitwerks (Horizontal tail plane â HTP) und der Triebwerksverkleidungen. Endmontagelinie (Final Assembly Line â FAL) |
| Sudafrika SĂŒdafrika | Denel Aerostructures | | u. a. Verkleidung des Rumpf-FlĂ€chen-Ăbergangs (Wing-to-Fuselage Fairing â WFF) [ 127 ] |
| Turkei TĂŒrkei | TAI | Ankara | Der tĂŒrkische RĂŒstungskonzern TAI entwickelte das Querruder , die Störklappe , mehrere Teile des Flugzeugrumpfes , die FallschirmspringertĂŒren und die NotausgĂ€nge . Zudem ist das Unternehmen fĂŒr die Innenverkabelung, Innen- und AuĂenbeleuchtung des Flugzeuges und wasserfĂŒhrende Elemente verantwortlich. [ 128 ] |
| Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | Airbus | Filton | TragflÀchen |
Produktionsrate
Nachdem Airbus die Produktion bis auf 20 Maschinen im Jahr 2017 hochgefahren hatte,cite-ref-diasev2017-12-21-129-0[129] wurde eine Reduktion auf 15 Maschinen fĂŒr 2018, 11 Maschinen fĂŒr 2019 und 8 ab 2020 angekĂŒndigt. Der Produktionszeitraum wird bis mindestens 2030 verlĂ€ngert. Damit reagierte Airbus auf eine geringe Nachfrage, ausbleibende NachfolgeauftrĂ€ge, verzögerte Teilentwicklungen und bestehende LagerbestĂ€nde.cite-ref-130[130] Aufgrund dieser sinkt die Auslieferungsrate langsamer als die Produktionsrate.cite-ref-diasev2017-12-21-129-1[129]
Bestellungen und Nutzer
Die ersten Kunden Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Spanien, die TĂŒrkei und das Vereinigte Königreich wollten zusammen 180 Maschinen beschaffen. UrsprĂŒnglich waren 225 Maschinen vorgesehen, jedoch sank diese Zahl durch den Austritt Italiens und Portugals aus dem Projekt sowie durch die Verringerung des deutschen und des tĂŒrkischen Kontingents. 2005 kam eine Bestellung durch Malaysia mit vier Maschinen hinzu. Chile plante ursprĂŒnglich, ebenfalls drei Maschinen anzuschaffen, jedoch erfolgte nie eine Bestellung. SĂŒdafrika annullierte 2009 aufgrund gestiegener Kosten und Lieferverzögerungen den 2005 abgeschlossenen Kauf von acht Maschinen.cite-ref-reuters20091105-131-0[131] In Deutschland, Frankreich und der TĂŒrkei wird der Airbus A400M die Transall C-160 ersetzen, in den ĂŒbrigen Staaten hauptsĂ€chlich die Lockheed C-130 Hercules. Weil die fest bestellten Maschinen um mehrere Milliarden Euro teurer wurden â wovon Airbus den Hauptanteil der zusĂ€tzlichen Kosten selbst trĂ€gt â wurde die Anzahl der Flugzeuge durch die Bestellerstaaten weiter reduziert. Airbus-Chef Thomas Enders sagte dazu, die Mindestabnahme von 170 Exemplaren sei erforderlich, da die Herstellung sich andernfalls fĂŒr Airbus nicht mehr rechnen wĂŒrde.
Folgende StĂŒckzahlen wurden von den KĂ€uferstaaten bestellt:
| Bestelldatum | Land | Lieferung | Anzahl | Bemerkung |
|---|---|---|---|---|
| 27. Mai 2003 | Deutschland Deutschland | seit Nov. 2014, geplant bis 2026 [ 132 ] | 53 | Im Oktober 2010 reduziert von ursprĂŒnglich 60; 13 waren zwischenzeitlich fĂŒr den Weiterverkauf vorgesehen. [ 133 ] |
| 27. Mai 2003 | Frankreich Frankreich | seit August 2013 [ 134 ] | 50 | 14 werden bis 2018 abgenommen, 11 weitere laut Finanzplanung im Zeitraum 2019â2025. [ 135 ] |
| 27. Mai 2003 | Spanien Spanien | seit 2016 [ 136 ] | 27 | Davon sind 10 (zuvor 13) aufgeschoben bis nach 2024. [ 137 ] |
| 27. Mai 2003 | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | Ende 2014 bis Mai 2023 | 22 | Reduziert von ursprĂŒnglich 25. [ 138 ] |
| 27. Mai 2003 | Turkei TĂŒrkei | Dez. 2013 bis MĂ€rz 2022 | 10 | |
| 27. Mai 2003 | Belgien Belgien | Dez. 2020 bis Jan. 2024 | 7 | |
| 27. Mai 2003 | Luxemburg Luxemburg | Okt. 2020 [ 139 ] | 1 | |
| 28. April 2005 [ 123 ] | Sudafrika SĂŒdafrika | â | 0 | 8 abbestellt. [ 131 ] |
| 8. Dez. 2005 | Malaysia Malaysia | MĂ€rz 2015 bis 2017 [ 140 ] [ 141 ] | 4 | Malaysia erhielt als erster Kunde alle seine bestellten Flugzeuge. |
| 1. Sep. 2021 | Kasachstan Kasachstan | seit Dez. 2024 [ 142 ] | 2 | |
| 18. Nov. 2021 [ 143 ] | Indonesien Indonesien | seit November 2025 [ 144 ] | 2 | Option fĂŒr weitere 4 Flugzeuge |
| Insgesamt | Insgesamt | Insgesamt | 178 | |
Auslieferungen
Mit Stand vom 31. Dezember 2025 wurden 137 Maschinen an die Kunden ĂŒbergeben. Deutschland hat 52 Maschinen erhalten, Frankreich 25, das Vereinigte Königreich 22, Spanien 14, die TĂŒrkei 10, Belgien 7, Malaysia 4, Indonesien, Kasachstan und Luxemburg je 1.cite-ref-145[145] FĂŒr die Jahre ab 2020 wurde die Produktionsrate auf je 8 Maschinen reduziert; die Produktion soll bis ins Jahr 2030 fortlaufen. Daraus ergĂ€be sich fĂŒr die Bundeswehr, dass sie 2026 den letzten Transporter ĂŒbernehmen wĂŒrde.cite-ref-146[146]
| Zulaufjahr | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Auslieferungen | 2 | 8 | 11 | 17 [ 129 ] | 19 | 17 | 12 | 10 | 8 | 11 | 8 | 8 | 6 | 137 |
| Davon Deutschland Deutschland | | 1 | 2 | 4 | 8 | 10 | 6 | 4 | 2 | 3 | 2 | 5 | 5 | 52 |
Nutzer
Belgien und Luxemburg
Die belgischen LuftstreitkrĂ€fte und die StreitkrĂ€fte Luxemburgs betreiben eine gemeinsame binationale Flotte mit insgesamt acht A400M. Sie sind seit 2020 auf der Vliegbasis Melsbroek nahe BrĂŒssel stationiert, der Heimat von Belgiens 15. Wing Luchttransport. Luxemburg beteiligt sich mit dem Kauf eines Flugzeugs sowie mit je sechs Piloten und Ladungsmeistern, die in Belgien ausgebildet werden. Die luxemburgischen Besatzungen dĂŒrfen auch auf den belgischen Maschinen fliegen und umgekehrt.cite-ref-147[147] Das erste Exemplar, das einzige fĂŒr Luxemburg, wurde im August 2020 ĂŒbernommen und traf am 8. Oktober 2020 in Belgien ein. Zum Betrieb wurde die Binational Air Transport Unit A400M (BNU A400M) aufgestelltcite-ref-148[148]. Die erste belgische Maschine wurde am 22. Dezember 2020, die zweite am 3. MĂ€rz 2021 ĂŒbergeben.
Deutschland
Die A400M der Bundesluftwaffe sind auf dem Fliegerhorst Wunstorf bei Hannover beim Lufttransportgeschwader 62 stationiert.cite-ref-149[149]cite-ref-mindentageblatt0709-150-0[150] Die erste deutsche Maschine wurde am 18. Dezember 2014 an die Luftwaffe ĂŒbergebencite-ref-germany-first-airbus-a400m-151-0[151] und am 19. Dezember nach Wunstorf ĂŒberfĂŒhrt.cite-ref-152[152]cite-ref-153[153] Die Auslieferung der fĂŒr die Bundeswehr vorgesehenen 53 Luftfahrzeuge soll bis 2026 andauern.cite-ref-r-ber2018-12-154-0[154] 37 der 53 deutschen A400M werden fĂŒr taktische EinsĂ€tze ausgestattet.cite-ref-lw20161215-155-0[155]cite-ref-r-ber2018-12-154-1[154] Dies umfasst zusĂ€tzliche Selbstschutz- und Avionik-AusrĂŒstung wie ein Infrarot-Sichtsystem, den taktischen Datenlink (Link 16), ein Inertgassystem fĂŒr die Flugzeugtanks, ballistischen Schutz fĂŒr die Besatzung, die Selbstschutzausstattung Defensive Aids Sub-System (DASS) mit Flugkörperwarnsystem, Radar-WarnempfĂ€nger und Abwehrsystem mit Chaff-/Flare-Dispensern.cite-ref-lw20161215-155-1[155]cite-ref-bundestagds-16-7684-116-1[116]cite-ref-bundestagds-16-3405-115-1[115] Die sechste, im Dezember 2016 ausgelieferte A400M ist die erste deutsche Maschine mit â noch eingeschrĂ€nkten â taktischen FĂ€higkeiten.cite-ref-156[156] Zum zusĂ€tzlichen Schutz vor kleinen infrarotgesteuerten Raketen soll als zweite Stufe des DASS spĂ€ter ein DIRCM-System dienen, das vom israelischen RĂŒstungsunternehmen Elbit Systems gemeinsam mit Diehl Defence geliefert wird.cite-ref-157[157]
Am Standort Wunstorf bildet ein multinationales Ausbildungszentrum nicht nur deutsche, sondern z. B. auch französische Piloten auf dem Airbus A400M aus. Dazu gehört ein von Airbus Defence and Space entwickelter und von Thales hergestellter Flugsimulator fĂŒr die A400M, der am 8. Januar 2015 in Betrieb genommen wurde. In den ersten drei Jahren war vorgesehen, damit 60 FlugzeugfĂŒhrer auszubilden. ZusĂ€tzlich gibt es in Wunstorf zur Ausbildung der Ladungsmeister und des Luftumschlagpersonals einen von Rheinmetall Defence Electronics hergestellten Frachtraumsimulator (Cargo Hold Trainer), ein 1:1-Modell des Laderaums.cite-ref-158[158] Techniker ĂŒben mit dem Cockpit Maintenance Operations Simulator (CMOS) Wartungsverfahren.cite-ref-159[159]cite-ref-160[160]
Die Bundeswehr stellte bei der Ăbernahme der ersten Maschine eine groĂe Zahl von MĂ€ngeln fest sowie einige temporĂ€re und permanente Minderleistungen.cite-ref-161[161]cite-ref-162[162] Beim ersten Auslandsflug im Rahmen der EinsatzprĂŒfung wurden Anfang April 2015 unter Ausnutzung des maximalen Startgewichts von 141 Tonnen Wasseraufbereitungsanlagen im Direktflug von Wunstorf ins 4800 km entfernte Dakar im Senegal geliefert.cite-ref-163[163]cite-ref-164[164] Im Dezember 2015 wurden die zweite und dritte Maschine an die Luftwaffe ausgeliefert. Das erste Exemplar wurde im April 2016 zu Ehren des Stationierungsortes auf den Namen âWunstorfâ getauft.cite-ref-165[165] Bis 2015 war der Airbus A400M nach dem Ausscheiden der Transall als alleiniges Transportflugzeug seiner Klasse bei der Bundeswehr vorgesehen.cite-ref-166[166] 2016 wurden PlĂ€ne bekannt, zusĂ€tzlich eine geringe Zahl Lockheed C-130J Super Hercules fĂŒr den Einsatz auf kleineren FlugplĂ€tzen, fĂŒr EinsĂ€tze von SpezialkrĂ€ften und fĂŒr Evakuierungsoperationen zu beschaffen und gemeinsam mit Frankreich zu betreiben.cite-ref-167[167]
Am 12. Februar 2016 wurden erstmals Soldaten des deutschen Einsatzkontingents MINUSMA ins malische Bamako verlegt.cite-ref-168[168] Im April 2016 flog die Maschine erstmals Djibouti an, um das deutsche Einsatzkontingent EUNAVFOR Atalanta mit Material und Personal zu unterstĂŒtzen. Im Oktober desselben Jahres flog eine deutsche A400M (ohne Armoring-Kit, und deswegen nur mit einer Ausnahmegenehmigung des Inspekteurs der Luftwaffe) erstmals direkt den Flugplatz von Gao an, um groĂvolumige AusrĂŒstung fĂŒr die AufklĂ€rungsdrohne Heron anzuliefern, die dort fĂŒr MINUSMA im Einsatz war.cite-ref-169[169] AuĂer regelmĂ€Ăigen logistischen TransportflĂŒgen nach Jordanien, Litauen, Mali und in den Kosovo waren im Jahr 2017, neben britischen und französischen, auch zwei deutsche Maschinen am bislang gröĂten Einsatz der A400M-Flotte beteiligt, den Evakuierungs- und VersorgungsflĂŒgen in der Karibik nach Hurrikan Irma.cite-ref-r-ber2018-03-91-1[91]
Die Bundeswehr beklagt im Anfangsflugbetrieb eine geringe Einsatzbereitschaft und QualitĂ€tsmĂ€ngel.cite-ref-r-ber2018-03-91-2[91] Von den acht A400M, die der Luftwaffe im Jahr 2017 durchschnittlich zur VerfĂŒgung standen, waren im Schnitt drei StĂŒck oder 38 % einsatzbereit,cite-ref-170[170]cite-ref-einsatzbereitschaft2017-171-0[171]cite-ref-172[Anm. 1] im November 2017 wurde berichtet, dass an einem Tag keine der inzwischen 14 Maschinen flugbereit gewesen sei.cite-ref-173[172] Besonders bekannt wurde ein Defekt, der am 7. Februar 2017 beim ersten dienstlichen Flug der Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen mit einer A400M auftrat. Aufgrund einer undichten Hydraulikverbindung an einem Propellercite-ref-174[173] musste sie fĂŒr den RĂŒckflug aus Kaunas, wo sie die NATO-Battlegroup besucht hatte, auf eine Transall zurĂŒckgreifencite-ref-175[174]. Von den neu an die Bundeswehr ausgelieferten acht A400M waren zum Zeitpunkt einer parlamentarischen Anfrage im Oktober 2018 nur vier einsatzbereit.cite-ref-176[175]
Nach durchgefĂŒhrten EinsatzprĂŒfungen gab die Luftwaffe Ende Mai 2018 bekannt, dass die A400M fĂŒr Luftbetankungen mit dem Drogue-Hose-System freigegeben ist.cite-ref-177[176] Es können sowohl Jets als auch Propellermaschinen betankt werden. GrundsĂ€tzlich ist jede A400M fĂŒr Betankungen vorgerĂŒstet, es werden mehrere RĂŒstsĂ€tze beschafft. Im April 2019 wurden erstmals mehrere Eurofighter EF-2000 Typhoon des Taktischen Luftwaffengeschwaders 71 aus Wittmund (Ostfriesland), welche bei der einsatzgleichen Verpflichtung VAPB im estnischen Ămari eingesetzt sind, betankt.cite-ref-178[177]
Ausgestattet mit einem sogenannten Armoring Kit, welches das Transportflugzeug gegen ballistische Angriffe schĂŒtzt, wurden am 23. Juli 2018 erstmals Soldatinnen und Soldaten in den Einsatz Resolute-Support nach Masarâi Sharif im Norden Afghanistans geflogen.cite-ref-179[178] Seit Ende Juli 2018 bis zum Ende der Mission wurden diese FlĂŒge in einem regelmĂ€Ăigen Intervall durchgefĂŒhrt.cite-ref-180[179] Nach der Ausstattung mit dem Armoring Kit und der Sanierung der Landebahn in Gaocite-ref-181[180] ist es seit September 2018 dem A400M möglich, Gao im Regelflugbetrieb auch mit Passagieren anzufliegen.cite-ref-182[181]
Am 1. August 2018 wurde auch die Rolle MedEvac fĂŒr die A400M als einsatzbereit gemeldet. Hierbei können von einem elfköpfigen medizinischen Team an Bord zwei Intensivpatienten (Intensive Care) sowie zwei Patienten der Kategorie Intermediate Care und weitere zwei der Stufe Low Care betreut werden. Insgesamt sollen vier derartige RĂŒstsĂ€tze zur VerfĂŒgung stehen. Die A400M ergĂ€nzt die FĂ€higkeiten der A310 MRTT und der Transall C160 bei der strategischen medizinischen Evakuierung.cite-ref-183[182] Ende Oktober bzw. im November 2018 wurden die ersten MedEvac-Missionen geflogen. Der Aufwuchs der Flotte ermöglicht es, im Rahmen des EATC auch fĂŒr verbĂŒndete StreitkrĂ€fte TransportauftrĂ€ge zu ĂŒbernehmen. So wurde am 7. Dezember 2018 ein Puma-Hubschrauber des Französischen Heers von Villacoublay (Frankreich) nach Cayenne (Französisch-Guayana) und eine Delegation nach Argentinien gebracht.cite-ref-184[183]
Im Juni 2019 beauftragte das Bundesamt fĂŒr AusrĂŒstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) Airbus Defence and Space damit, das J-MUSIC Directed Infrared Counter Measure (DIRCM)-System zur Abwehr infrarotgelenkter Flugkörper in das Defensive Aids Sub-System (DASS) der deutschen A400M zu integrieren und zu zertifizieren. Das DE DIRCM-System wird hierbei von Diehl Defence in Zusammenarbeit mit der israelischen Firma Elbit Systems beigestellt.cite-ref-185[184] Ab 5. Juli 2019 wurde erstmals eine deutsche A400M in der Tankerversion in den Einsatz verlegt. Sie soll im sogenannten Counter Daesh-Einsatz, von der jordanischen Al-Asrak-Airbase aus, Flugzeuge der internationalen Koalition versorgen.cite-ref-186[185]cite-ref-187[186] Der A400M hat dort bis einschlieĂlich 17. August 2020 in 280 EinsatzflĂŒgen mit 1169 Flugstunden 1187 LuftbetankungsvorgĂ€nge fĂŒr Luftfahrzeuge der Koalition durchgefĂŒhrt.
Am 3. MĂ€rz 2021 wurden erstmals FallschirmjĂ€ger der Bundeswehr im automatischen Reihensprung abgesetzt. Neben den FallschirmjĂ€gern des Heeres nahmen auch KrĂ€fte des Lufttransportgeschwaders 62 der Luftwaffe und Personal der Wehrtechnischen Dienststelle 61 teil. FĂŒr diese letzte Phase der EinsatzprĂŒfung wurden erfahrene Fallschirmspringer aus der Luftlandebrigade 1 ausgewĂ€hlt. Der Brigadekommandeur Brigadegeneral Jens Arlt sprang hierbei als erster Springer ab. Das Fallschirmsystem T-10 musste zur Nutzung in der A400M modifiziert und die Aufziehleine verlĂ€ngert werden, um spĂ€ter eine Kollision der Springer bei gleichzeitigem Sprungbetrieb aus beiden HecktĂŒren zu vermeiden. Es ist vorgesehen die Anzahl der Springer in mehreren Etappen und Sprungdiensten sukzessive zu erhöhen, bis eine volle Maschine FallschirmjĂ€ger in einem Anflug aus beiden SeitentĂŒren gleichzeitig abgesetzt werden kann. Nach Abschluss aller QualifizierungsmaĂnahmen beabsichtigt das deutsche Heer, insgesamt 106 Soldaten pro A400M absetzen zu können.cite-ref-188[187]cite-ref-189[188]
Vom 16. August 2021 bis zum 26. August 2021 wurden fĂŒnf A400M beim Evakuierungseinsatz fĂŒr deutsche StaatsbĂŒrger, AuslĂ€nder und OrtskrĂ€fte vom Flughafen Kabul zum Flughafen Taschkent in Usbekistan eingesetzt, nachdem beim Vormarsch der Taliban in Afghanistan 2021 Kabul besetzt wurde.cite-ref-190[189] Dabei musste in Kabul teils nachts eine unbeleuchtete und nicht in voller LĂ€nge zur VerfĂŒgung stehende Landebahn angesteuert werden. Um nur möglichst kurz ein Ziel fĂŒr mögliches feindliches Feuer zu bieten, wurde ein Steilsichtanflug durchgefĂŒhrt. Bei einer der Maschinen seien wĂ€hrend der Landung mehrere Reifen geplatzt.cite-ref-191[190] Alle A400M konnten Afghanistan jedoch spĂ€ter wieder aus eigener Kraft verlassen. Es war die erste BewĂ€hrungsprobe des Musters in einem Einsatz.cite-ref-192[191]
FĂŒr die zivile Wartung der deutschen A400M wird auf dem Fliegerhorst Wunstorf ein A400M-Wartungszentrum errichtet. Der Rat der Stadt Wunstorf gab im November 2022 grĂŒnes Licht fĂŒr den Bau. Im FrĂŒhjahr 2023 können die Bauarbeiten beginnen. Ab 2026 soll Airbus hier im Auftrag der Bundeswehr die zivile Wartung des A400M durchfĂŒhren. Die Anlagen dafĂŒr sollen am östlichen Ortsrand von GroĂenheidorn auf einer FlĂ€che von ca. 13,06 ha errichtet werden.cite-ref-193[192]
Am 14. September 2023 wurden mit zwei A400M der Luftwaffe 30 Tonnen HilfsgĂŒter des Technischen Hilfswerks in das von Sturmtief âDanielâ betroffene Gebiet nach Libyen geflogen.cite-ref-194[193] Ab dem 10. April 2024 wurden durch einen A400M der Luftwaffe HilfsgĂŒter ĂŒber dem nördlichen Gazastreifen abgeworfen.cite-ref-195[194]
Die Luftwaffe erhielt am 27. November 2025 ihren 51. A400M. In Erinnerung an das Lufttransportgeschwader 61 (LTG 61) erhielt das Flugzeug die Kennung 54+61. Damit soll an die AuĂerdienststellung des Waffensystems C-160 Transall erinnert werden, das bei den LTG 61, 62 und 63 im Einsatz war. Auch die letzten beiden A400M fĂŒr die Bundeswehr folgen in ihrer Kennzeichnung nicht der ĂŒblichen fortlaufenden Nummerierung. Sie sollen bis MĂ€rz 2026 mit den Kennung 54+62 und 54+63 zulaufen und somit ebenfalls an die genannten auĂerdienstgestellten Lufttransportgeschwader erinnern. Im Rahmen der Ăbernahme des Flugzeugs 54+61 gab das Bundesamt fĂŒr AusrĂŒstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr bekannt, dass alle 53 Maschinen am Standort Wunstorf verbleiben werden. Dies gilt auch fĂŒr die ursprĂŒnglich 2 A400M, die an die Wehrtechnische Dienststelle 61 in Manching gehen sollten und die eine Maschine, welche am Ausbildungszentrum der Luftwaffe stationiert sein sollte.cite-ref-196[195]
Frankreich
Die ArmĂ©e de lâair, erster Nutzer ĂŒberhaupt, stationierte ihre erste A400M seit August 2013 beim MEST A400M 2/338 (Multinational Entry into Service Team A400M 02/0338), das den EinfĂŒhrungslehrgang auf dem MilitĂ€rflugplatz OrlĂ©ans-Bricy, dem französischen TypstĂŒtzpunkt, durchfĂŒhrte.cite-ref-hardthoehenkurier-201402-197-0[196]cite-ref-198[197] Offiziell ĂŒbernahm die französische Luftwaffe ihre erste Maschine am 30. September 2013.cite-ref-faz-30092013-199-0[198] Die Ausbildung der Besatzungen und Techniker findet gemeinsam mit Deutschland statt, die taktische Ausbildung in OrlĂ©ans, die Musterberechtigung der Piloten und die Ausbildung der Techniker in Wunstorf.cite-ref-200[199] Einige Exemplare sind nach StĂ€dten mit (auch frĂŒheren) Luftwaffenbasen benannt wie Cambrai, Colmar, Lyon, Metz, OrlĂ©ans oder Toulouse. Am 29. Dezember 2013 fĂŒhrte die französische Luftwaffe den ersten offiziellen Einsatzflug von OrlĂ©ans nach Mali durch.cite-ref-201[200]cite-ref-202[201]
Wegen der nicht zufriedenstellenden VerfĂŒgbarkeit der französischen A400M richtete Airbus eine Task Force ein mit dem Ziel, die Einsatzbereitschaft bis April 2018 auf 50 % der zehn momentan vorhandenen Maschinen zu steigern.cite-ref-203[202] Im September 2018 begann die ArmĂ©e de lâair den A400M zur UnterstĂŒtzung der Operation Barkhane auch von den unbefestigten, teils sehr kurzen FeldflugplĂ€tzen Tessalit und MĂ©naka (Mali) und AguĂ©lal und Madama (Niger) einzusetzen.cite-ref-204[203] Im Mai 2019 ĂŒbernahm die französische Luftwaffe den fĂŒnfzehnten A400M. Hierbei handelte es sich um die erste Maschine, welche ĂŒber den taktischen Standard verfĂŒgt. Diese Konfiguration umfasst unter anderem eine erweiterte FĂ€higkeit auf unbefestigten Pisten zu starten und zu landen sowie die FĂ€higkeit LandeanflĂŒge bei jedem Wetter mittels des Autopiloten durchfĂŒhren zu lassen. Drei zuvor gelieferte Maschinen wurden auf diesen Standard hochgerĂŒstet. Die restlichen elf bereits ausgelieferten A400M der französischen Luftwaffe, die sich schon im Inventar befinden, sollen ebenfalls auf diesen Standard hochgerĂŒstet werden. Weitere Planungen sehen vor zwei zusĂ€tzliche Funktionen zu implementieren: Das Absetzen schwerer Lasten von bis zu 16 Tonnen ĂŒber die Heckrampe sowie das Auftanken von einer zentralen Stelle mittels einer Schlauchtrommeleinheit (HDU, Hose Drum Unit), die bei Nichtnutzung im Laderaum aufbewahrt wird. Kampfflugzeuge werden bereits ĂŒber die Wing-Pods des A400M aufgetankt. Diese FĂ€higkeit besitzen alle fĂŒnfzehn französischen Maschinen bereits. Die ArmĂ©e de lâair erwartet im Zeitraum bis 2025 den Zulauf von zehn weiteren Maschinen, mit einer Gesamtanzahl von fĂŒnfundzwanzig im Jahre 2025.cite-ref-205[204]
Einsatzstaffeln:
âą ET 1/61 âTouraineâ, Transportstaffel, seit dem 17. September 2014 wieder aktiviertcite-ref-206[205]
âą ET 4/61 âBĂ©arnâ, Transportstaffel, seit dem 10. September 2021 wieder aktiviertcite-ref-207[206]
Geplant:
âą ET ?/61 âAnjouâ, Transportstaffel, geplant, bis 2020 eine Transall-Staffel in Evreux
Indonesien
Die Regierung Indonesiens genehmigte Anfang 2017 die Finanzierung des Kaufes von fĂŒnf Airbus A400M zur Modernisierung der Luftwaffe des Landes.cite-ref-208[207] Am 29. MĂ€rz 2017 schlossen die indonesische Pelita Air und Airbus eine AbsichtserklĂ€rung ĂŒber den Kauf einer noch zu bestimmenden Anzahl A400M fĂŒr den Zivilschutz ab.cite-ref-209[208] Im MĂ€rz 2018 wurde bekannt, dass der Kauf von zwei Maschinen fĂŒr zivile Transporte beabsichtigt sei, die von der staatlichen Indonesian Trading Company (PPI) beschafft und mit UnterstĂŒtzung der indonesischen Luftwaffe betrieben werden sollten.cite-ref-210[209] Im November 2021 bestellte das indonesische Verteidigungsministerium schlieĂlich zwei Airbus A400M in der Konfiguration als Mehrzweck-Tank- und Transportflugzeug. In einem Letter of Intent hat Indonesien darĂŒber hinaus den möglichen Erwerb weiterer vier Maschinen angekĂŒndigt.cite-ref-211[210] Am 3. November 2025 erreichte die erste Maschine ihren zukĂŒnftigen HeimatstĂŒtzpunkt in Jakarta. Bei der Ăbergabezeremonie ordnete der indonesische PrĂ€sident Prabowo Subianto die Anschaffung von AusrĂŒstung fĂŒr MedEvac und WaldbrandbekĂ€mpfung an.cite-ref-212[211] Das Flugzeug kam noch im gleichen Monat bei HilfsflĂŒgen nach Ăberschwemmungen durch den tropischen Wirbelsturm Senyar zum Einsatz.cite-ref-213[212]
Die A400M wird von der Skadron Udara 31 betrieben. Die Staffel ist Teil des 1. Geschwaders, Wing Udara 1, das auf der Luftwaffenbasis Halim Perdanakusuma stationiert ist.
Kasachstan
Kasachstan hat 2021 bei Airbus zwei A400M inklusive eines vollstÀndigen Wartungs- und Trainingspaketes bestellt. Die erste Maschine (Seriennummer MSN 139) wurde im Jahr 2024 an Kasachstan ausgeliefert.cite-ref-214[213]
Die A400M wird von der 281. Lufttransportstaffel betrieben, dem fliegenden Verband der 603. Luftbasis, dem militÀrischen Bereich des Flughafens Almaty.
Malaysia
Der Betreiber der vier A400M Atlas der Royal Malaysian Air Force ist die seinerzeit neu gegrĂŒndete 22. Squadron an der Luftwaffenbasis TUDM Subang in Kuala Lumpur.cite-ref-nst2016-01-13-140-1[140]
Spanien
Spanien ĂŒbernahm am 17. November 2016 seine erste A400M.cite-ref-flrev20161117-217-0[216] Die A400M lösten die Lockheed C-130 Hercules ab, die bei zwei Staffeln im Dienst gestanden hatte. Aufgrund der Wirtschaftskrise kĂŒrzte das Land die ursprĂŒngliche Beschaffung von 27 Exemplaren auf 14, erhöhte sie spĂ€ter jedoch moderat auf zunĂ€chst 17 und inzwischen 20 Flugzeuge.cite-ref-218[217] Das EjĂ©rcito del Aire stattete alle Maschinen fĂŒr Satellitenkommunikation aus und beschaffte flexibel einsetzbare RĂŒstsĂ€tze fĂŒr Selbstschutz und Luftbetankung: Neun Selbstverteidigungssysteme und Panzerungen, neun flĂŒgel- und drei rumpfgestĂŒtzte Betankungsanlagen.cite-ref-avweek-20141201-136-1[136] Im Januar 2019 flog das EjĂ©rcito del Aire erstmals eine A400M nach Bamako, Mali. Der Flug diente zur UnterstĂŒtzung von EUTM Mali und Operation Barkhane.
Der Betreiber der A400M ist das 31. Geschwader (Ala 31), das auf der Base Aérea de Zaragoza stationiert ist.
TĂŒrkei
Der Erstflug der tĂŒrkischen Version fand am 9. August 2013 statt. Die tĂŒrkische Regierung hatte im Dezember 2013 erklĂ€rt, das Flugzeug nicht entgegennehmen zu wollen. Die GrĂŒnde dafĂŒr blieben unklar. Erst am 4. April 2014cite-ref-auslieferung-a400m-msn9-219-0[218] traf das erste Exemplar auf dem tĂŒrkischen Flughafen Kayseri ein. Die TĂŒrk Hava Kuvvetleri betreiben ihre A400M Atlas durch das dortige 12. Lufttransport-Haupteinsatzbasis-Kommando.cite-ref-flightglobal-220-0[219]
Vereinigtes Königreich
Die Royal Air Force stationiert alle Transportflugzeuge in RAF Brize Norton; dazu gehört seit dem 14. November 2014cite-ref-auslieferung-raf-msn015-221-0[220] die A400M, die langfristig zwei Einsatzstaffeln und eine Umschuleinheit ausrĂŒsten soll. Der Erstflug der britischen Version fand am 30. August 2014 statt. Die RAF gab zudem im MĂ€rz 2013 bekannt, die Atlas nicht als Tankflugzeug einsetzen zu wollen und keine UmrĂŒstsĂ€tze zu beschaffen, da man diese FĂ€higkeiten bereits mit der Voyager abdecken wĂŒrde.cite-ref-flightglobal-20130315-222-0[221]
âą 24. Squadron, Umschuleinheit (fliegt parallel noch die Hercules)
âą 30. Squadron, Einsatzstaffel, Wiederaufstellung als A400M-Verband am 29. September 2021.cite-ref-223[222]
⹠70. Squadron, Einsatzstaffel, Wiederaufstellung als seinerzeit erster Atlas-Einheit am 1. Oktober 2014,cite-ref-224[223] feierliche Aufnahme des Transportdienstes am 23. Juli 2015.cite-ref-225[224] Im September 2015 verlegte ein Luftfahrzeug der Staffel in die Vereinigten Staaten, um die Möglichkeiten auszutesten, amerikanische Kampffahrzeuge wie den Stryker zu transportieren.cite-ref-fg20150928-226-0[225]
âą Bei Bedarf nutzt die 206. Squadron die Maschinen zur Erprobung.
Das erste Exemplar trĂ€gt zu Ehren des britischen Produktions-Standortes den Namen âCity of Bristolâ.cite-ref-227[226] Bei seinem ersten Einsatzauftrag im Rahmen der Erprobung lieferte es am 3. MĂ€rz 2015 Fracht zur Basis RAF Akrotiri auf Zypern.cite-ref-228[227] Seit April 2018 ist permanent eine Atlas zum No. 1312 Flight auf dem LuftwaffenstĂŒtzpunkt RAF Mount Pleasant auf den Falklands abkommandiert. Von dort aus erfĂŒllt sie sowohl Transport-, als auch SeeaufklĂ€rungs- und Search-and-Rescue-AuftrĂ€ge im Bereich der Falklands, SĂŒdgeorgien und den SĂŒdlichen Sandwichinseln. Sie löste in dieser Aufgabe die C130J Super Hercules ab.cite-ref-229[228] Die RAF nutzt die Atlas auch wiederholt fĂŒr humanitĂ€re Missionen: so im Oktober 2018 fĂŒr den Transport von 17,5 Tonnen HilfsgĂŒtern nach Balikpapan in Indonesien nach einem Tsunamicite-ref-230[229], und zum Transport von 20 Tonnen HilfsgĂŒtern in das vom Zyklon Idai schwer getroffene Mosambik im MĂ€rz 2019.cite-ref-231[230] Im Dezember 2020 nutzte die RAF mehrere Atlas um das Vorauskommando des britischen MINUSMA-Kontingents nach Gao in Mali zu verlegen.cite-ref-232[231]
Liste der Serienflugzeuge
Die Liste beginnt mit der Seriennummer MSN007, die ihren Erstflug am 6. MĂ€rz 2013 hattecite-ref-flightglobal-2013-03-07-233-0[232] und am 1. August 2013 an Frankreich ausgeliefert wurde.cite-ref-airliners-2013-08-01-234-0[233] Zu den vorausgehenden Seriennummern siehe die Liste der Prototypen.
| Serien- nummer | Erstflug | Auslieferung [ Anm. 2 ] | Nation | Kenn- zeichen | Anmerkungen |
|---|---|---|---|---|---|
| MSN007 | 6. MĂ€rz 2013 [ 232 ] | 1. Aug. 2013 [ 233 ] | Frankreich Frankreich | F-RBAA | Erste Serien-A400M. |
| MSN008 | 7. Juni 2013 [ 234 ] | 6. Nov. 2013 | Frankreich Frankreich | F-RBAB | |
| MSN009 | 9. Aug. 2013 [ 235 ] | 4. Apr. 2014 [ 218 ] | Turkei TĂŒrkei | 13-0009 | |
| MSN010 | 23. Jan. 2014 [ 236 ] | 25. Juli 2014 [ 237 ] | Frankreich Frankreich | F-RBAC | |
| MSN011 | 24. Feb. 2014 [ 236 ] | 13. Aug. 2014 [ 238 ] | Frankreich Frankreich | F-RBAD | |
| MSN012 | 12. Mai 2014 [ 239 ] | 8. Sep. 2014 [ 240 ] | Frankreich Frankreich | F-RBAE | |
| MSN013 | 30. Juli 2014 | 22. Dez. 2014 [ 241 ] | Turkei TĂŒrkei | 13-0013 | |
| MSN014 | 10. Okt. 2014 | 12. Dez. 2014 | Frankreich Frankreich | F-RBAF | |
| MSN015 | 30. Aug. 2014 [ 242 ] | 17. Nov. 2014 [ 220 ] | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | ZM400 | |
| MSN016 | 23. Okt. 2014 [ 243 ] | 5. Feb. 2016 [ 244 ] | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | ZM401 | Nach der Installation des Selbstverteidigungssystems in Getafe wurde das Flugzeug zunÀchst von Airbus Defence & Space als VersuchstrÀger eingesetzt. [ 245 ] |
| MSN017 | 19. Nov. 2014 | 27. Feb. 2015 [ 241 ] | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | ZM402 | |
| MSN018 | 14. Okt. 2014 [ 246 ] | 18. Dez. 2014 [ 151 ] | Deutschland Deutschland | 54+01 | |
| MSN019 | 23. Jan. 2015 | 19. Juni 2015 [ 247 ] | Frankreich Frankreich | F-RBAG | Erste an Frankreich gelieferte Maschine mit der FĂ€higkeit zum Absetzen von Fallschirmspringern im freien Fall ĂŒber die Heckklappe. [ 247 ] |
| MSN020 | 22. MÀrz 2015 | 6. Juli 2015 [ 248 ] | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | ZM403 | |
| MSN021 | 10. Apr. 2015 | 5. Feb. 2016 [ 244 ] | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | ZM404 | |
| MSN022 | 30. Jan. 2015 [ 249 ] | 9. MĂ€rz 2015 [ 250 ] | Malaysia Malaysia | M54-01 | |
| MSN023 | 9. Mai 2015 | â | Turkei TĂŒrkei | | Absturz beim Erstflug . [ 251 ] |
| MSN024 | 2. Juli 2015 | 10. Sep. 2015 [ 241 ] | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | ZM405 | |
| MSN025 | 17. Juli 2015 | 2. Okt. 2015 [ 241 ] | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | ZM406 | |
| MSN026 | 7. Aug. 2015 | 11. Mai 2016 [ 236 ] | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | ZM407 | |
| MSN027 | 20. Aug. 2015 | 12. Dez. 2016 [ 252 ] | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | ZM408 | |
| MSN028 | 9. Sep. 2015 [ 253 ] | 25. Nov. 2015 [ 241 ] | Turkei TĂŒrkei | 14-0028 | |
| MSN029 | 2. Okt. 2015 [ 254 ] | 18. Dez. 2015 [ 236 ] | Deutschland Deutschland | 54+02 | |
| MSN030 | 14. Okt. 2015 [ 255 ] | 2. Dez. 2015 [ 241 ] | Deutschland Deutschland | 54+03 | |
| MSN031 | 16. Nov. 2015 [ 256 ] | 22. Dez. 2015 [ 241 ] | Frankreich Frankreich | F-RBAH | Erstes französisches Flugzeug mit einem SichtÂverstĂ€rkungsÂsystem EVS (Enhanced Vision System) . |
| MSN032 | 19. Nov. 2015 [ 257 ] | 23. Dez. 2015 [ 241 ] | Malaysia Malaysia | M54-02 | |
| MSN033 | 4. Feb. 2016 [ 258 ] | 10. Juni 2016 [ 252 ] [ 259 ] | Frankreich Frankreich | F-RBAI | |
| MSN034 | 25. Jan. 2016 [ 260 ] | 16. Sep. 2016 [ 236 ] | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | ZM409 | |
| MSN035 | 15. Feb. 2016 [ 261 ] | 14. Juli 2016 | Deutschland Deutschland | 54+04 | |
| MSN036 | unbekannt | 11. Juni 2016 [ 252 ] [ 259 ] | Malaysia Malaysia | M54-03 | |
| MSN037 | 18. Mai 2016 [ 262 ] | 27. Juli 2016 [ 252 ] | Frankreich Frankreich | F-RBAJ | |
| MSN038 | 9. Mai 2016 [ 263 ] | 22. Juli 2016 [ 236 ] | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | ZM410 | |
| MSN039 | 26. Aug. 2016 [ 264 ] | 28. Okt. 2016 [ 252 ] [ 236 ] | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | ZM411 | |
| MSN040 | 14. Juli 2016 [ 265 ] | 9. Sep. 2016 [ 236 ] | Deutschland Deutschland | 54+05 | |
| MSN041 | 30. Sep. 2016 [ 266 ] | 21. Dez. 2016 [ 267 ] | Deutschland Deutschland | 54+06 | |
| MSN042 | 31. Okt. 2016 [ 268 ] | 16. MÀrz 2017 [ 252 ] | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | ZM412 | |
| MSN043 | unbekannt | 12. Dez. 2016 [ 267 ] | Deutschland Deutschland | 54+07 | Erstes deutsches Flugzeug mit taktischen FĂ€higkeiten und dem Selbstschutzsystem DASS (Defensive Aids Sub-System) . [ 269 ] |
| MSN044 | 5. Sep. 2016 [ 252 ] | 17. Nov. 2016 [ 216 ] | Spanien Spanien | T.23-01 | |
| MSN045 | 21. Okt. 2016 | 10. Feb. 2017 [ 252 ] | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | ZM413 | |
| MSN046 | 26. Okt. 2016 | 31. Jan. 2017 [ 270 ] | Deutschland Deutschland | 54+08 | |
| MSN047 | 4. Jan. 2017 | 17. MÀrz 2017 [ 252 ] | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | ZM414 | |
| MSN048 | 3. Feb. 2017 | 30. Juni 2017 [ 252 ] | Deutschland Deutschland | 54+10 | |
| MSN049 | 3. Feb. 2017 | 31. Mai 2017 [ 252 ] | Deutschland Deutschland | 54+09 | |
| MSN050 | 16. Jan. 2017 | 12. MĂ€rz 2017 [ 252 ] | Malaysia Malaysia | M54-04 | |
| MSN051 | 1. Feb. 2017 | 7. Apr. 2017 [ 252 ] | Turkei TĂŒrkei | 15-0051 | |
| MSN052 | 14. Feb. 2017 | 14. Juni 2017 [ 252 ] | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | ZM415 | |
| MSN053 | 2. Dez. 2016 | 3. Jan. 2017 [ 252 ] | Frankreich Frankreich | F-RBAK | |
| MSN054 | 15. MĂ€rz 2017 | 27. Sep. 2017 | Deutschland Deutschland | 54+11 | |
| MSN055 | 11. Apr. 2017 | 14. Juli 2017 [ 252 ] | Turkei TĂŒrkei | 16-0055 | |
| MSN056 | 6. Feb. 2018 | 11. Okt. 2022 | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | ZM420 | vor Auslieferung im Test- und VorfĂŒhrbetrieb bei Airbus [ 271 ] |
| MSN057 | 26. Apr. 2017 | 11. Aug. 2017 | Deutschland Deutschland | 54+12 | |
| MSN058 | 24. Juli 2017 | 17. Okt. 2017 | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | ZM416 | |
| MSN059 | 18. Juli 2017 | 29. Sep. 2017 | Deutschland Deutschland | 54+13 | |
| MSN060 | 31. Juli 2017 | 19. Okt. 2017 | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | ZM417 | |
| MSN061 | 18. Sep. 2017 | 17. Nov. 2017 | Deutschland Deutschland | 54+14 | |
| MSN062 | 21. Sep. 2017 | 1. Dez. 2017 | Frankreich Frankreich | F-RBAL | |
| MSN063 | 22. Sep. 2017 | 7. Dez. 2017 | Deutschland Deutschland | 54+15 | |
| MSN064 | 13. Nov. 2017 | 16. Jan. 2018 | Deutschland Deutschland | 54+16 | |
| MSN065 | 25. Okt. 2017 | 19. Dez. 2017 | Frankreich Frankreich | F-RBAM | |
| MSN067 | 15. Dez. 2017 | 7. MĂ€rz 2018 [ 252 ] | Deutschland Deutschland | 54+17 | |
| MSN069 | 9. Jan. 2018 | 22. MĂ€rz 2018 [ 252 ] | Deutschland Deutschland | 54+18 | |
| MSN070 | 19. Okt. 2017 | 22. Dez. 2017 | Spanien Spanien | TK.23-02 | |
| MSN071 | 22. Feb. 2018 | 15. Mai 2018 | Deutschland Deutschland | 54+19 | |
| MSN072 | 30. Jan. 2018 | 4. Mai 2018 | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | ZM418 | |
| MSN073 | 30. Jan. 2018 | 20. MĂ€rz 2018 | Frankreich Frankreich | F-RBAN | |
| MSN074 | 27. MĂ€rz 2018 | 27. Sep. 2018 | Deutschland Deutschland | 54+20 | |
| MSN075 | 31. Aug. 2022 | 15. Dez. 2022 | Frankreich Frankreich | F-RBAT | |
| MSN076 | 27. Apr. 2018 | 27. Sep. 2018 | Spanien Spanien | TK.23-03 | |
| MSN077 | 13. Apr. 2018 | 28. Juni 2018 | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | ZM419 | |
| MSN078 | 25. Apr. 2018 | 21. Juni 2018 | Turkei TĂŒrkei | 17-0078 | |
| MSN079 | 22. Mai 2018 | 9. Aug. 2018 | Deutschland Deutschland | 54+21 | Sonderfolierung Air Defender 2023 [ 272 ] |
| MSN080 | 29. Juni 2018 | 17. Okt. 2018 | Turkei TĂŒrkei | 17-0080 | |
| MSN081 | 6. Juni 2018 | 13. Dez. 2018 | Deutschland Deutschland | 54+22 | |
| MSN082 | 18. Sep. 2018 | 10. Jan. 2019 | Spanien Spanien | T.23-04 | |
| MSN083 | 6. Aug. 2018 | 6. Dez. 2018 | Deutschland Deutschland | 54+23 | |
| MSN084 | 15. Okt. 2018 | 24. Jan. 2019 | Deutschland Deutschland | 54+24 | |
| MSN085 | 2. Okt. 2018 | 21. Dez. 2018 | Deutschland Deutschland | 54+25 | |
| MSN086 | 21. Nov. 2018 | 3. Mai 2019 | Deutschland Deutschland | 54+26 | |
| MSN087 | 9. Nov. 2018 | 7. MĂ€rz 2019 | Deutschland Deutschland | 54+27 | |
| MSN088 | 23. Jan. 2019 | 30. Apr. 2019 | Deutschland Deutschland | 54+28 | |
| MSN089 | 23. Jan. 2019 | 26. Apr. 2019 | Frankreich Frankreich | F-RBAO | |
| MSN090 | 21. Feb. 2019 | 23. Mai 2019 | Deutschland Deutschland | 54+29 | |
| MSN091 | 11. MĂ€rz 2019 | 27. Juni 2019 | Deutschland Deutschland | 54+30 | |
| MSN092 | 16. Apr. 2019 | 8. Aug. 2019 | Deutschland Deutschland | 54+31 | |
| MSN093 | 29. MĂ€rz 2018 | 20. Juni 2019 | Turkei TĂŒrkei | 17-0095 | |
| MSN094 | 10. Juni 2019 | 7. Aug. 2019 | Turkei TĂŒrkei | 17-0096 | |
| MSN095 | 2. Sep. 2019 | 4. Dez. 2019 | Frankreich Frankreich | F-RBAP | |
| MSN096 | 18. Sep. 2019 | 16. Jan. 2020 | Deutschland Deutschland | 54+32 | |
| MSN097 | 6. Juni 2019 | Aug. 2019 | Spanien Spanien | T .23-05 | |
| MSN098 | 11. Juli 2019 | 30. Okt. 2019 | Spanien Spanien | T .23-06 | |
| MSN099 | 11. Okt. 2019 | 10. Jan. 2020 | Spanien Spanien | T .23-07 | |
| MSN100 | 11. Okt. 2019 | 30. Juli 2019 | Deutschland Deutschland | 54+33 | |
| MSN101 | 2. Dez. 2019 | 12. MĂ€rz 2020 | Spanien Spanien | T.23-08 | |
| MSN102 | 16. Jan. 2020 | 24. Apr. 2020 | Frankreich Frankreich | F-RBAQ | |
| MSN103 | 26. Feb. 2020 [ 273 ] | 22. Juni 2020 | Deutschland Deutschland | 54+34 | |
| MSN104 | 13. Apr. 2020 | 7. Okt. 2020 | Luxemburg Luxemburg | CT-01 | im belgischen Melsbroek stationiert, zusammen mit Belgien betrieben [ 274 ] |
| MSN105 | 18. Mai 2020 | 12. Sep. 2025 | Deutschland Deutschland | 54+35 | Blieb zum Mustereinbau âDirected InfraRed Counter Measuresâ (DIRCM) zunĂ€chst bei Airbus; der EigentumsĂŒbergang (Transfer of Title) erfolgte mit Abschluss der DIRCM-Qualifikation im September 2025. UrsprĂŒnglich war die Qualifizierung fĂŒr September 2023 geplant. [ 275 ] [ 276 ] |
| MSN106 | 30. Juli 2020 | 22. Dez. 2020 | Belgien Belgien | CT-02 | |
| MSN107 | 22. Mai 2020 | 4. Dez. 2020 | Deutschland Deutschland | 54+36 | |
| MSN108 | 5. Aug. 2020 | 21. Dez. 2020 | Spanien Spanien | TK.23-09 | |
| MSN109 | 7. Okt. 2020 | 3. MĂ€rz 2021 | Belgien Belgien | CT-03 | |
| MSN110 | 18. Nov. 2020 | 25. MĂ€rz 2021 | Frankreich Frankreich | F-RBAR | Mit FĂ€higkeitstandards Absetzen aus der Luft (Automatiksprung aus beiden TĂŒren simultan) und Tiefflug |
| MSN111 | 14. Dez. 2020 | 24. Mai 2021 [ 277 ] | Spanien Spanien | TK.23-10 | 100. ausgelieferter A400M [ 278 ] |
| MSN112 | 25. MĂ€rz 2021 | 2. Sep. 2021 [ 279 ] | Spanien Spanien | TK.23-11 | |
| MSN113 | 18. MĂ€rz 2021 | 12. Nov. 2021 | Deutschland Deutschland | 54+37 | |
| MSN114 | 2. Juli 2021 | 23. Sep. 2021 | Belgien Belgien | CT-04 | |
| MSN115 | 9. Juli 2021 | 2. Dez. 2021 | Deutschland Deutschland | 54+38 | |
| MSN116 | 22. Juli 2021 | 10. Nov. 2021 | Belgien Belgien | CT-05 | |
| MSN117 | 17. Sep. 2021 | 14. Jan. 2022 | Belgien Belgien | CT-06 | |
| MSN118 | 29. Nov. 2021 | 30. MĂ€rz 2022 | Turkei TĂŒrkei | 21-0118 | |
| MSN119 | 10. Dez. 2021 | 11. Mai 2022 | Belgien Belgien | CT-07 | |
| MSN120 | 12. Jan. 2022 | 26. Mai 2022 | Spanien Spanien | T.23-12 | |
| MSN121 | 17. Feb. 2022 | 13. Juli 2022 | Spanien Spanien | T.23-13 | |
| MSN122 | 26. Jan. 2022 | 19. Juli 2022 | Frankreich Frankreich | F-RBAS | |
| MSN123 | 20. Apr. 2022 | 16. Sep. 2022 | Deutschland Deutschland | 54+40 | |
| MSN125 | 12. Juli 2022 | 21. Dez. 2022 | Deutschland Deutschland | 54+39 | |
| MSN126 | 12. Aug. 2022 | 15. Nov. 2022 [ 280 ] | Deutschland Deutschland | 54+41 | |
| MSN127 | 27. Okt. 2022 [ 281 ] | 14. Feb. 2023 [ 282 ] | Frankreich Frankreich | F-RBAU | |
| MSN128 | 1. Dez. 2022 | 25. Apr. 2023 | Spanien Spanien | T.23-14 | |
| MSN129 | 3. Feb. 2023 | 22. Mai 2023 | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich | ZM421 | |
| MSN130 | 17. MĂ€rz 2023 | 24. Nov. 2023 | Frankreich Frankreich | F-RBAV | |
| MSN131 | 11. Mai 2023 | 18. Aug. 2023 | Deutschland Deutschland | 54+43 | |
| MSN132 [ 283 ] | 24. Mai 2023 | 14. Nov. 2023 | Deutschland Deutschland | 54+44 | |
| MSN133 [ 284 ] | 31. Aug. 2023 | 12. Jan. 2024 | Belgien Belgien | CT-08 | |
| MSN134 [ 285 ] | 4. Sep. 2023 | 12. Jan. 2024 | Frankreich Frankreich | F-RBAW | |
| MSN135 [ 286 ] | 23. Okt. 2023 | 1. MĂ€rz 2024 | Deutschland Deutschland | 54+45 | |
| MSN136 [ 287 ] [ 288 ] | 12. Jan. 2024 | 26. Apr. 2024 | Deutschland Deutschland | 54+42 | |
| MSN137 [ 289 ] | 27. Feb. 2024 | 25. Juni 2024 | Frankreich Frankreich | F-RBAX | |
| MSN138 [ 290 ] | 5. MĂ€rz 2024 | 19. Juni 2024 [ 291 ] | Deutschland Deutschland | 54+46 | |
| MSN139 [ 292 ] | 10. Juni 2024 [ 293 ] | 5. Dez. 2024 | Kasachstan Kasachstan | 21 | |
| MSN140 [ 294 ] | 13. Juni 2024 | 29. Okt. 2024 | Deutschland Deutschland | 54+47 | |
| MSN141 [ 295 ] | 31. Juli 2024 | 4. Dez. 2024 [ 296 ] | Deutschland Deutschland | 54+48 | |
| MSN142 [ 297 ] | | 13. Dez. 2024 | Frankreich Frankreich | F-RBAY | |
| MSN143 [ 295 ] | 7. Nov. 2024 [ 295 ] | | Deutschland Deutschland | 54+49 | |
| Sofern bekannt, wird als Auslieferungstermin das Datum der Ăbergabe an den Kunden in Sevilla genannt, ansonsten dasjenige der ĂberfĂŒhrung zur Heimatbasis. | Sofern bekannt, wird als Auslieferungstermin das Datum der Ăbergabe an den Kunden in Sevilla genannt, ansonsten dasjenige der ĂberfĂŒhrung zur Heimatbasis. | Sofern bekannt, wird als Auslieferungstermin das Datum der Ăbergabe an den Kunden in Sevilla genannt, ansonsten dasjenige der ĂberfĂŒhrung zur Heimatbasis. | Sofern bekannt, wird als Auslieferungstermin das Datum der Ăbergabe an den Kunden in Sevilla genannt, ansonsten dasjenige der ĂberfĂŒhrung zur Heimatbasis. | Sofern bekannt, wird als Auslieferungstermin das Datum der Ăbergabe an den Kunden in Sevilla genannt, ansonsten dasjenige der ĂberfĂŒhrung zur Heimatbasis. | Sofern bekannt, wird als Auslieferungstermin das Datum der Ăbergabe an den Kunden in Sevilla genannt, ansonsten dasjenige der ĂberfĂŒhrung zur Heimatbasis. |
ZwischenfÀlle
â
Hauptartikel
:
A400M-Absturz bei Sevilla
Am 9. Mai 2015 stĂŒrzte die fĂŒr die tĂŒrkische Luftwaffe vorgesehene A400M mit der Fertigungsnummer MSN023 bei ihrem ersten Testflug in Spanien ab.cite-ref-300[298] Vier Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben und zwei weitere wurden schwer verletzt.cite-ref-spon20150509-253-1[251] Der im September 2017 an die spanische Justiz ĂŒbergebene technische Untersuchungsbericht bestĂ€tigte einen bereits frĂŒh nach dem Unfall bekannt gewordenen Fehler im Zusammenhang mit der Motorensoftware als Unfallursache, ohne einen direkten Verantwortlichen zu benennen.cite-ref-301[299]
Technische Daten
| KenngröĂe | Daten [ 300 ] |
|---|---|
| Besatzung | zwei Piloten, ein Ladungsmeister |
| LĂ€nge | 45,10 m |
| Spannweite | 42,36 m |
| FlĂŒgelflĂ€che | 221,50 mÂČ |
| FlĂŒgelstreckung | 8,12 |
| FlĂ€chenbelastung | minimal (Leermasse): 355 kg/mÂČ maximal (max. Startmasse): 637 kg/mÂČ |
| Höhe | 14,70 m |
| Frachtraumabmessung | LÀnge: 17,71 m Breite: 4,00 m Höhe: 3,85 m (4,00 m hinter den TragflÀchen) |
| Frachtraumvolumen | 340 mÂł |
| Leermasse | 0 78.600 kg |
| max. Landemasse | 122.000 kg |
| max. Startmasse | 141.000 kg |
| max. Nutzlast | 0 37.000 kg (31.500 kg fĂŒr einzelne FrachtgĂŒter, z. B. Panzerfahrzeuge) |
| max. Kraftstoffvorrat | 50,5 t |
| Höchstgeschwindigkeit | ca. 750 km/h auf 10.000 m Flughöhe 555 km/h auf Meereshöhe |
| Dienstgipfelhöhe | 12.300 m fĂŒr Sonderoperationen 11.275 m normal [ 77 ] |
| Reichweite [ 301 ] | 3300 km (bei max. Nutzlast) 4535 km (bei 30 t Zuladung) 6390 km (bei 20 t Zuladung) 8700 km ( ĂberfĂŒhrungsreichweite ) |
| minimal benötigte LandebahnlÀnge | 0 625 m |
| minimal benötigte StartbahnlÀnge | 0 940 m (1690 m bei MTOW 141 t und Start nach zivilen Regeln) [ 103 ] |
| Triebwerke | 4 Ă EPI TP400 -D6- Turboprop -Triebwerke mit je 8250 kW |
A400M im Film
âą Im Intro des Films Mission: Impossible â Rogue Nation wurde eine A400M fĂŒr eine Stuntsequenz verwendet. Der Hauptdarsteller Tom Cruise wurde dabei wĂ€hrend des Startvorganges auĂen an das Flugzeug geschnallt.cite-ref-304[302]
⹠Im Film Das Jerico Projekt mit Kevin Costner in der Hauptrolle wurde der A400M explizit erwÀhnt und in zwei Szenen gezeigt (Abflug Dover Air Force Base).
âą Im Film Der Pakt werden die Hauptdarsteller in einer A400M ausgeflogen.
Siehe auch
Literatur
âą Katia Vlachos-Dengler: Carry That Weight. Improving European Strategic Airlift Capabilities. Hrsg.: RAND Corporation. Santa Monica 2007 (englisch, Online â Dissertation).
Weblinks
Commons
: Airbus A400M Atlas
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą A400M bei Airbus Defence & Space (englisch)
âą Der A400M â Ein FĂ€higkeitsmultitalent bei Bundeswehr.de
âą Schnittzeichnung des Airbus A400M (PDF; 1,7 MB; englische Beschreibung). (Memento vom 29. September 2015 im Internet Archive)
Anmerkungen
cite-note-172Anm. 1. â Falsch ist die unter anderem in einer DPA-Meldung vom 27. Februar 2018 verbreitete Behauptung, 2017 seien durchschnittlich nur drei von 15 deutschen A400M einsatzbereit gewesen. Der Aufwuchs von 8 auf 15 Maschinen fand schwerpunktmĂ€Ăig erst in der zweiten JahreshĂ€lfte 2017 statt, der durchschnittliche Gesamtbestand ĂŒbers Jahr lag damit deutlich unter 15 Maschinen. Vgl. dazu die Bestandsgrafik im Bericht zur materiellen Einsatzbereitschaft der Hauptwaffensysteme der Bundeswehr 2017. S. 86, oder die Auslieferungsdaten (Memento vom 22. Dezember 2017 im Internet Archive).
cite-note-2351. Die Auslieferungsdaten stammen ĂŒberwiegend aus nichtoffiziellen Quellen und können sich auf die formelle Ăbergabe oder den ĂberfĂŒhrungsflug beziehen. Sie haben mithin eine begrenzte Aussagekraft.
Einzelnachweise
cite-note-12. Airbus liefert erstes Transportflugzeug A400M an Frankreich aus. In: airliners.de. Deutsche Presse-Agentur, 1. August 2013, abgerufen am 7. Februar 2015.
cite-note-weserkurier-22. Krischan Förster: Bremens fliegender Grizzly. In: weser-kurier.de. Bremer Tageszeitungen AG, 27. November 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 30. November 2010; abgerufen am 15. Februar 2011. , abgerufen am 14. Mai 2023
cite-note-a400m-technik-33. â A400M â Delivery to the point of need. In: airbusdefenceandspace.com. Airbus Defence and Space, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 17. April 2017; abgerufen am 29. Mai 2019 (englisch).
cite-note-haw-wieland-44. â Klaus Wieland (Airbus Deutschland): Der kĂŒnftige Transporter fĂŒr die EuropĂ€ischen Luftwaffen. (PDF; 5,8 MB) 29. November 2001, S. 20â23 (Vortrag an der HAW Hamburg).
cite-note-55. â Airbus A400M â Einsatzaufgaben. In: baainbw.de. Bundesamt fĂŒr AusrĂŒstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 23. September 2015; abgerufen am 31. Juli 2015. abgerufen am 14. Mai 2023
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cite-note-99. â Dietmar Seher: Ost-West-RĂŒstungsprojekt vor dem Scheitern. Berliner Zeitung, 22. Oktober 1997, abgerufen am 26. Oktober 2010.
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cite-note-1717. â 75. Deutsch-Französischer Gipfel in Mainz â Gemeinsame Pressekonferenz von StaatsprĂ€sident Jacques Chirac, Premierminister Lionel Jospin und Bundeskanzler Gerhard Schröder in Mainz (9. Juni 2000). (Memento vom 4. April 2017 im Internet Archive) AuswĂ€rtiges Amt, deutsch-französische Webseite.
cite-note-faznet-20030521-1818. â Deutschland kauft fĂŒr 8,3 Milliarden Euro MilitĂ€rflugzeuge. In: faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. Mai 2003, abgerufen am 13. Juli 2015.
cite-note-1919. â A400M â Das Testflugzeug MSN001 â Rollout in Sevilla. Flug Revue, 27. Juni 2008, ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 24. November 2012.@1@2Vorlage:Toter Link/www.flugrevue.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-2020. â MilitĂ€rtransporter kommt Airbus teuer zu stehen. Reuters Deutschland, 22. April 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 18. Januar 2012; abgerufen am 15. Februar 2012: âDie internen Kosten seien um 1,4 Milliarden Euro gestiegen, sagte der fĂŒr die Airbus-MilitĂ€rsparte zustĂ€ndige Carlos Suarez am Dienstag in Sevilla. Die Gesamtkosten des Entwicklungsprogramms wollte er jedoch nicht beziffern. Suarez rĂ€umte zudem ein, dass Airbus noch immer Probleme mit den Triebwerken habe.â abgerufen am 14. Mai 2023
cite-note-2121. â Airbus A400M Erstflug erst im zweiten Halbjahr 2009. In: aero.de. 24. November 2008, abgerufen am 15. Februar 2012: âAirbus plant den Erstflug des MilitĂ€rtransporters A400M fĂŒr das zweite Halbjahr 2009. âEs ist unwahrscheinlich, dass wir den Jungfernflug vorher durchfĂŒhren werdenâ, sagte Airbus-Programm-Manager Tom Williams am Montag in einer Stellungnahme. [âŠ] Die erste A400M sollte im Oktober 2009 an die französischen StreitkrĂ€fte gehen. Dieser Termin ist bereits um sechs Monate verschoben worden â mit Risiko einer Verzögerung um weitere sechs Monate. Die Bundeswehr muss bis 2011 auf den ersten ihrer 60 bestellten A400M warten. Airbus hat die Fertigung des MilitĂ€rtransporters Anfang des Monats unterbrochen.â
cite-note-2222. â Gerhard Hegmann: Pannenserie bei MilitĂ€rtransporter â A400M-Technik ĂŒberfordert Airbus. In: ftd.de. Financial Times Deutschland, 12. Januar 2009, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 30. Juli 2012; abgerufen am 2. Juni 2016.
cite-note-2323. â MTU beschwört Burgfrieden der A400M-Konstrukteure. In: Welt Online. Abgerufen am 26. Oktober 2010.
cite-note-2424. â Hasnain Kazim, Anne Seith: Teures Transportflugzeug: Airbus-Projekt A400M steht auf der Kippe. In: spiegel.de. Spiegel Online, 3. Februar 2009, abgerufen am 2. Juni 2016.
cite-note-2525. â Jens Flottau: Mission impossible. In: sueddeutsche.de. SĂŒddeutsche Zeitung, 17. Mai 2010, abgerufen am 31. Mai 2016.
cite-note-2626. â Sascha Lange: Der Airbus A400M vor dem Aus? (PDF; 62 kB) Auswirkungen und Auswege fĂŒr die LufttransportfĂ€higkeit der Bundeswehr. In: swp-berlin.org. Stiftung Wissenschaft und Politik, abgerufen am 31. Mai 2016 (SWP Aktuell 7).
cite-note-2727. â Jens Flottau: Der Pannen-Airbus. In: sueddeutsche.de. SĂŒddeutsche Zeitung, 17. Mai 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 2. Dezember 2009; abgerufen am 29. Mai 2019.
cite-note-2828. â Posse um A400M â Airbus stellt europĂ€ischen Regierungen Ultimatum. In: spiegel.de. Spiegel Online, 5. Januar 2010, abgerufen am 2. Juni 2016.
cite-note-2929. â A400M â Falsch gerechnet. In: ftd.de. Financial Times Deutschland, 4. Januar 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 16. Januar 2010; abgerufen am 3. Juni 2016.
cite-note-3030. â Airbus-Chef plant Stopp des A400M. In: ftd.de. Financial Times Deutschland, 4. Januar 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 23. MĂ€rz 2010; abgerufen am 3. Juni 2016.
cite-note-3131. â Wie aus dem Airbus A400M doch noch eine Erfolgsgeschichte werden soll. 2. Januar 2019, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 22. August 2019; abgerufen am 22. August 2019.
cite-note-3232. â Jens Flottau: Nach langem Streit â Durchbruch fĂŒr MilitĂ€rtransporter A400M. In: sueddeutsche.de. SĂŒddeutsche Zeitung, 5. MĂ€rz 2010, abgerufen am 31. Mai 2016.
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cite-note-3737. â Matthias Gebauer: RĂŒstungsprojekt A400M: Airbus ruft MilitĂ€rflieger wegen Rissbildung zurĂŒck. In: spiegel.de. Spiegel Online, 13. MĂ€rz 2016, abgerufen am 2. Juni 2016.
cite-note-3838. â Matthias Gebauer: Triebwerksprobleme beim A400M: Bundeswehr plant fĂŒr den Ernstfall. In: spiegel.de. Spiegel Online, 12. Mai 2016, abgerufen am 2. Juni 2016.
cite-note-3939. â Cristina MartĂn: Airbus vuela con turbulencias: buenas cifras, pero pone fin al A380 y las provisiones del A400M ya ascienden a mĂĄs de 8.800 millones. In: hispanidad.com. 14. Februar 2019, abgerufen am 14. Februar 2019 (spanisch).
cite-note-thrusting-forward-4040. â Craig Hoyle: A400M thrusting forward. In: flightglobal.com. Reed Business Information Ltd, 11. Dezember 2009, abgerufen am 2. Juni 2016 (englisch).
cite-note-4141. â A400M hat ĂŒber 10.000 Stunden Flugerprobung erreicht. In: Aerobuzz.de. 8. November 2018, abgerufen am 12. November 2018.
cite-note-4242. â A400M startet in Sevilla zum Erstflug. In: flugrevue.de. Flug Revue, 11. Dezember 2009, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 23. November 2011; abgerufen am 15. Februar 2012.
cite-note-4343. â A400M: Piloten verschwiegen Probleme beim Erstflug. In: Spiegel Online. 24. Januar 2010, abgerufen am 2. Juni 2016.
cite-note-4444. â Financial Times Deutschland: A400M-Piloten verschweigen Probleme (Memento vom 25. Januar 2010 im Internet Archive), abgerufen am 25. Januar 2010.
cite-note-4545. â vgl. die Darstellung von Airbus-Marketingmanager Damien Allard in einem Video fĂŒr das indische Fachportal StratPost, veröffentlicht am 15. September 2015.
cite-note-4646. â Chris Pocock: A400M Makes Progress Toward Full Promised Performance. In: AINonline. 20. Oktober 2016, abgerufen am 19. Januar 2017 (englisch).
cite-note-4747. â A400M beendet Versuche auf unvorbereiteter Piste in Ablitas. In: flugrevue.de. Flug Revue, 4. September 2013, abgerufen am 28. Juni 2015.
cite-note-4848. â Herstellervideo zu den Tests auf unvorbereiteter Landebahn. In: airforce-technology.com. Airbus Military, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 30. Juni 2015; abgerufen am 29. Mai 2019.
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cite-note-lr-230512-5050. â Nicole Nocon: Superstar der LĂŒfte landet in der Lausitz. In: lr-online.de. Lausitzer Rundschau, 23. Mai 2012, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 25. Mai 2012; abgerufen am 23. Mai 2012: âIn den nĂ€chsten Tagen wird Airbus Military seine MilitĂ€rtransporter A400M in Drewitz dem Praxistest unterziehen.â
cite-note-5151. â A400M-Tests in Brandenburg beendet. In: Airliners.de. 24. Mai 2012, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 27. Mai 2012; abgerufen am 24. Mai 2012.
cite-note-5252. â Airbus bricht Tests vom A400M in Drewitz ab. In: lr-online.de. Lausitzer Rundschau, 23. Mai 2012, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 25. Mai 2012; abgerufen am 24. Mai 2012.
cite-note-5353. â Beth Stevenson: Video: A400M carries out sand strip landing tests. In: Flightglobal. 24. August 2016, abgerufen am 25. August 2016 (englisch).
cite-note-5454. â LâA400M se pose Ă Madama. In: defense.gouv.fr. MinistĂšre de la DĂ©fense, 13. September 2016, abgerufen am 30. September 2016 (französisch).
cite-note-5555. â Le 25e rĂ©giment du gĂ©nie de lâair prĂ©pare le terrain pour l'A400M Atlas. In: defense.gouv.fr. MinistĂšre de la DĂ©fense, 4. Oktober 2016, abgerufen am 5. Oktober 2016 (französisch).
cite-note-5656. â Tom Demerly: Airbus A400M Atlas Tactical Transport Completes Beach Landing Trials. In: The Aviationist. 23. Juni 2017, abgerufen am 19. Februar 2018.
cite-note-5757. â Craig Hoyle: A400M refuelled in flight for first time. In: flightglobal.com. Reed Business Information Ltd, 5. Dezember 2013, abgerufen am 31. Mai 2016 (englisch): âAn Airbus Military A400M has received fuel in-flight for the first time, with one of the programmeâs three development aircraft having achieved the milestone behind a French air force Dassault-Breguet C160 Transall. [âŠ] This follows an extensive rewriting process, which was initiated following early trials performed behind a Vickers VC10 tanker in 2010â
cite-note-5858. â Beth Stevenson: A400M undergoes tanker test campaign. In: Flightglobal.com. Reed Business Information Ltd, 28. August 2014, abgerufen am 1. September 2014 (englisch): âThe A400M performed 33 dry contacts over five flights. The transport also transferred 18.6t of fuel to a Hornet during 35 wet contacts, Airbus adds.â
cite-note-fg18022015-5959. â Craig Hoyle: Airbus advances A400M tanker testing. In: flightglobal.com. Reed Business Information Ltd, 18. Februar 2015, abgerufen am 18. Februar 2015 (englisch): ââIn the course of four flights, the A400M performed 74 contacts and dispensed 27.2t of fuelâ to two Spanish air force Boeing F/A-18As, Airbus says. The activity was conducted at altitudes between 20,000ft and 33,000ft, and at air speeds ranging from 180kt (333 km/h) to 300kt, it adds.â
cite-note-6060. â Jens Flottau, Amy Svitak: Enders: Digital Transformation Is Next Big Airbus Group Project. In: aviationweek.com. Aviation Week, 9. Juni 2015, abgerufen am 27. Juni 2015 (englisch): âThe French are the only ones who have a requirement for helicopter refueling. We have not solved it, and Iâm not sure weâre going to. There are certain physical boundaries, for instance if your rotors come too close to the structure, or if your hoses are too long they become unstable.â
cite-note-un2015-02-19-6161. â LâA 400M ne ravitaillera pas les hĂ©licoptĂšres en vol. In: usinenouvelle.com. LâUsine Nouvelle, 19. Februar 2015, abgerufen am 27. Juni 2015 (französisch).
cite-note-ain20151102-6262. â Chris Pocock: Airbus Proves More A400M Capabilities, and Eyes Exports. In: ainonline.com. AINonline, 2. November 2015, abgerufen am 16. November 2015 (englisch).
cite-note-un2015-05-21-6363. â Julien Bonnet: AprĂšs le crash de lâA400M, lâarmĂ©e française Ă©tudie lâacquisition de C130 amĂ©ricains. In: usinenouvelle.com. LâUsine Nouvelle, 21. Mai 2015, abgerufen am 27. Juni 2015 (französisch).
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cite-note-defnews20151102-6565. â Pierre Tran: Airbus Targets Helo Refueling, Paratrooper Airdrops for A400M. In: defensenews.com. Defense News, 2. November 2015, abgerufen am 16. November 2015 (englisch).
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